Feste und Feiern

Ma chi è... Augusto?

La 3C ha vinto meritatamente l'annuale gara del libro staccando nettamente le altre classi. I ragazzi e le ragazze della sezione C hanno prevalso in tutte le fasi del "contest" dimostrando un'approfondita conoscenza del libro (anche quest'anno la scelta è caduta su Io non ho paura di Niccolò Ammaniti), ma anche una buona dimestichezza con vari aspetti della "vita e civiltà" italiana. Quanti anni ha la mamma di Michele? Come si chiama la mamma di Filippo? Dove vive il figlio di Sergio? Come si chiama il cantante italiano che ha partecipato all'Eurovision song contest? Di quale regione è tipico il pesto?

Hanno condotto la gara Gabriella Piazzi, Jessica Tabarelli e Marco Dalbosco con l'aiuto di Sandra Piscitelli e la visita del Preside Franz Josef Oberstaller. Da casa (in convalescenza) ha gioito Gianluigi Di Gennaro, insegnante di italiano della 3C, subito informato della vittoria della sua classe via Whatsapp. Il premio è una gita a Verona e (pare) l'abbuono del test su Boccaccio. (Marco Dalbosco)

„Gemeinsam sind wir erfolgreicher“

Schule: Das Friedensprojekt „Europäische Union“ hat sich bewährt – Europatag im Schulzentrum  

Es ist das Konzept der Gewaltlosigkeit, des Überzeugens statt des Aufzwingens, das die Europäische Union ausmache, bezeichnete Roberto Santaniello den besonderen Wert der Gemeinschaft. Als Friedensprojekt habe sich die EU mehr als bewährt, ergänzte Herbert Dorfmann.

Der Südtiroler EU-Parlamentarier und der römische EU-Funktionär und Journalist waren heuer die Gastreferenten beim 4. Europatag im Schulzentrum in der Karl-Wolf-Straße. Die fünf deutsch- und italienischsprachigen Mittel-, Ober- und Berufsschulen begingen wieder gemeinsam den Gedenktag, ein „Signal nach außen für Zusammenhalt und Zusammenarbeit“, freute sich Schuldirektor und Tagungsleiter Franz Josef Oberstaller. Auch heuer arbeiteten Schülervertreter der fünf Schulen gemeinsam an Visionen und Perspektiven des vereinten Europas. Gute Bildungschancen, Arbeit und Sicherheit, Förderung der Mehrsprachigkeit, soziale Gerechtigkeit, aber auch Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit wurden von den Jugendlichen als die größten Anliegen genannt. 

Die Grußworte der Landesregierung überbrachte Landesrat Christian Tommasini, der das schulübergreifende und mehrsprachige Europa-Projekt als vorbildlich bezeichnete.  Merans Bürgermeister Paul Rösch ermunterte dazu, den europäischen Gedanken wach zu halten und zu bewahren. Den europäischen Traum Jugendlichen näher zu bringen, sei eine zentrale Aufgabe auch der Schule, unterstrichen Nicoletta Minnei und Peter Höllrigl. 

Auch wenn in letzter Zeit die kritischen Stimmen stärker werden, sei die Europäische Union Garant in der Welt für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Gewaltlosigkeit, legte Dorfmann den Jugendlichen nahe. „Nach einem halben Jahrhundert voller Gewalt und Krieg in Europa entschieden sich die Nationen nicht bloß für einen Friedensvertrag, sondern für eine Zukunft der Zusammenarbeit und gemeinsamen Politik“, charakterisierte  Südtirols Vertreter im europäischen Parlament den besonderen Wert der Union. 

Mag zurzeit die Europäische Union  auch nicht ihre erfolgreichste Phase durchleben und die Begeisterung dafür etwas abgeklungen sein, so wird Europa nur gemeinsam die Zukunft meistern können, lautete schließlich auch die Botschaft des heurigen Europatages im Schulzentrum. Besonders den Jugendlichen liege ein vereintes Europa am Herzen, wurde  auf der Tagung deutlich. (Text und Fotos: Josef Prantl)