Direktion

Klassenberichte der 5. Klassen

Im Anhang finden Sie die Klassenberichte der 5. Klassen 2019.

Liste der Schulbücher für das Schuljahr 2019/2020

Hier finden Sie die Liste der Liste der Schulbücher für das Schuljahr 2019/2020.

 

 

Europatag am 10. Mai

Europa gestern, heute, morgen

5. gemeinsamer Europatag im Schulzentrum von Meran am 10. Mai 

Zum fünften Mal veranstalten die Schulen im Schulzentrum von Meran einen gemeinsamen Europatag. Unser heuriges Motto lautet „Europa gestern, heute, morgen“. Wir möchten mit unseren Schülerinnen und Schülern zurückblicken, die Gegenwart analysieren und einen Blick in die Zukunft der Europäischen Union wagen. 

Im ersten Teil  des Europatages erwarten wir vier Gäste, die ein Impulsreferat zum Tagungsthema  halten. Europarlamentarier Herbert Dorfmann wird auf Geschichte und Gegenwart des „Jahrhundertprojekts Europäische Union“ eingehen. Der Arbeiterpriester Josef Stricker geht der Frage nach der sozialen Gerechtigkeit in der EU nach. Enrico Forti, zuständig für internationale Beziehungen in der Kommission, wird den rund 200 Oberschülern einen Einblick in die europäischen Institutionen ermöglichen und der Lehrer Thomas W. Smith zeigt die vielen Chancen für junge Menschen in der Union auf. 

Die europäischen Parlamentswahlen im Mai 2019 werden darüber entscheiden, ob eine demokratische Europäische Union  weiter Bestand hat.  Es ist augenfällig, dass  es an Solidarität in der EU mangelt. Das äußert sich in der der Armuts- und Flüchtlingsfrage ebenso wie im uneingelösten Wohlstandsversprechen für immer mehr Menschen. Spätestens seit der Finanzkrise dominiert der globale Kapitalismus und die Gegensätze in der Union haben sich verschärft. Welche neue Politik brauchen wir? Wie kann die Union erhalten werden? Wie sehen wir die Zukunft Europas in einer globalen Welt? 

Im zweiten Teil des Vormittags arbeiten die Schülerinnen und Schüler in gemischten Gruppen an vorgegebenen Themen zu Europa. Im Schulzentrum befinden sich die deutschsprachige Mittelschule, das Realgymnasium und die Technologische Fachoberschule sowie drei italienischsprachige Schulen: die Oberschule ‚Gandhi’, die Hotelfachschule „Ritz“ sowie die Landesberufsschule „Marconi“. Es nehmen jeweils zwei Klassenvertreter/innen Schulen an der Veranstaltung teil. Die Vorträge, Workshops und die Arbeit in den mehrsprachigen Schülergruppen stellt für uns eine große Bereicherung dar. Wir wollen damit auch ein sichtbares Zeichen für das Zusammenleben und die Zusammenarbeit in diesem Schulzentrum in Meran ‚als kleines Europa‘ setzen.

Der Europatag findet am Freitag, 10. Mai 2019 statt und beginnt um 8 Uhr im Mehrzwecksaal des Realgymnasiums und der TFO Meran. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Hier das Programm: 

Südtirol ist ein Botschafter des Zusammenlebens

Wenn man sich in der Weltgeschichte umsieht, so sind Konflikte zwischen Volksgruppen, Minderheiten, religiös oder ethnisch unterschiedlichen Gruppen meist gewaltsam ausgetragen worden und der Stärkere hat sich durgesetzt. Dass es in Südtirol trotz großer Spannungen zwischen den Volksgruppen zu  einem befriedeten Land gekommen ist, ist das Verdienst umsichtiger Politik auf beiden Seiten.

Davon ist Schuldirektor Alois Weis überzeugt, der kürzlich die Abschlussklassen zur Begegnung mit Zeitzeugen eingeladen hatte. „Trotz der Bomben von den 1960er bis 1980er Jahren hat Südtirol heute eine vorbildliche Autonomie, die den Menschen Wohlstand sichert und ein friedliches Zusammenleben garantiert“, sagten Lionello Bertoldi und Oscar Peterlini. Die beiden Exsenatoren waren zur Filmvorführung „Malgrado le bombe“ für die 5. Klassen an die Schule gekommen, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein dramatisches Stück Südtirol-Geschichte aufzuarbeiten. Der Film zeigt die italienische Sicht der sogenannten Bombenjahre, ohne dabei einseitig zu werden. Für Lionello Bertoldi waren die Bomben kein positives Signal, es hätte seiner Ansicht nach auch zivile Möglichkeiten gegeben, um gegen das Unrecht und die Versäumnisse des Staates vorzugehen.

„Die Bomben haben nicht dazu beigetragen, dass die italienische Regierung eingelenkt und die 19er Kommission eingesetzt hat“, sagte der Ehrenpräsident des ANPI in Südtirol. Das Gegenteil sei der Fall gewesen.  Oscar Peterlini rief die Jugendlichen dazu auf, sich für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen und nationalistischen Tendenzen eine klare Absage zu erteilen. „Südtirol kann Botschafter eines geeinten Europas sein, ein Modell, wie Zusammenleben und Zusammenwirken von Menschen verschiedener Abstammung und Kultur gestaltet und gefördert werden können“, betonte der Exsenator und Universitätsdozent.  Gesprochen wurde auch über die Frage der Begnadigung ehemaliger Aktivisten der 1960er Jahre durch den italienischen Staatspräsidenten. Franz Josef Oberstaller erinnerte an die Krise in Katalonien. Durch die Separationsbewegung dort seien große Wunden in der spanischen Region aufgerissen worden, die Konflikte reichten bis in die Familien hinein. Politiker wie Silvius Magnago, Friedl Volgger, Aldo Moro oder Alcide Berloffa hätten in der Südtirol-Krise einst Weitsicht gezeigt und den Weg der Separation geschweige der Gewalt strikt abgelehnt. So sei das „Los von Trient“ von Silvius Magnago der einzig richtige Weg in einer spannungsgeladenen  Zeit gewesen. Schlimmeres wurde verhindert. Wer weiß, wie die Geschichte sonst ausgegangen wäre! (Text und Bilder: Josef Prantl)

Aufholkurse

Untenstehend finden Sie die Aufstellung der Aufholkurse für das RG und die TFO.

Die Aufholkurse und die anschließende Überprüfung sind im Schulprogramm verankert.

Aufholen und Überprüfung von Lernlücken (laut MD Nr. 80/2007)

Die Lerninhalte bzw. Kenntnisse und Fertigkeiten, die zu überprüfen sind, sowie die Art der Überprüfung werden von den Fachlehrpersonen festgelegt. Die Eltern werden darüber und über die von der Schule beschlossenen Maßnahmen schriftlich informiert.
Aufholmaßnahmen werden vorwiegend im Regelunterricht durch Differenzierung und individuelle Betreuung gesetzt. Falls die Bildungslücken nur auf mangelndem Einsatz beruhen, sind die Schüler/innen verpflichtet diese unter Anleitung der Fachlehrperson eigenständig zu beheben. Daneben werden strukturierte Aufhol- und Stützmaßnahmen in der Regel im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen und im sprachlich-humanwissenschaftlichen Bereich angeboten. Die Dauer der jeweiligen Maßnahme wird auch vom Umfang der aufzuholenden Lernlücken bestimmt. In diesem Rahmen können auch erweiterte Lernformen, E-Learning und Arbeit in Labors in das Angebot aufgenommen oder im Netzwerk mit anderen Schulen und/oder mit externen Experten Angebote erstellt werden. Der Klassenrat bestimmt, wer diese Angebote nutzen muss. Von dieser Verpflichtung kann der/die Schüler/in nur durch eine schriftliche Verzichtserklärung der Eltern befreit werden. Für die Teilnahme an den angebotenen „Sommeraufholkursen“ ist jedoch die Anmeldung von Seiten der Eltern erforderlich.
Die Aufhol- und Stützmaßnahmen finden in der Regel im Februar und März und ab Unterrichtsende bis Ende Juni statt und können auch Klassen übergreifend angeboten werden. Die Schulleitung ist verantwortlich für die Organisation der Kurse nach Rücksprache mit den Fachgruppen und im Rahmen der Ressourcen.
Die Überprüfung der Lernlücken im ersten Bewertungsabschnitt findet innerhalb April statt. Am Ende der Aufholkurse im Juni können Leistungserhebungen erfolgen. Diese werden wie auch die Mitarbeit und der Lerneinsatz bei der Schlussbewertung berücksichtigt.
... Die Ergebnisse der Überprüfung werden den Eltern mitgeteilt. (https://dreijahresplan.rg-me.it/dreijahresplan/?q=dreijahresplan_teilA_bewertungskriterien (Auszug))

Zur Liste der Aufholmaßnahmen

Einladung zum Weihnachtskonzert 

Einladung zum Weihnachtskonzert 

Bald ist Weihnachten und für uns alle beginnen die Ferien. Unsere Schulband lädt zum Weihnachtskonzert am

Freitag, 21. Dezember 2018
im Mehrzwecksaal

Auch Eltern, Freunde und Bekannte sind  herzlich eingeladen!

Im Folgenden findet man die Zuteilung der Klassen zu den drei Konzert-Sets:

Datei als Anhang: 

Herzlich Willkommen im Realgymnasium und an der TFO Meran!

Das Schuljahr 2019/20 steht am Realgymnasium Albert Einstein und an der Fachoberschule Oskar von Miller unter dem Motto:

Gemeinsam für Vielfalt und Nachhaltigkeit

Lernen bedeutet für uns auch voneinander lernen. Die unzähligen, oft verborgenen Schätze in der Vielfältigkeit der uns umgebenden Welt wecken unsere Neugier. Wir sollten deshalb auch unsere Aufgabe darin sehen, Vielfalt zu fördern und zu schützen, indem wir unser Leben in und außerhalb der Schule in jeder Hinsicht nachhaltig gestalten.    

Unsere Schule zeichnet sich durch ihre Offenheit für die Wissenschaft, für die Technik, für neue Medien, für neue Unterrichtsmethoden aus. Als Schuldirektor ist es meine Aufgabe, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Lernen bestmöglich gelingen kann.

Mein Anliegen ist es, die Umsetzung unseres zukunftsfähigen Bildungsangebotes am Realgymnasium Albert Einstein und an der Fachoberschule Oskar von Miller in der gewohnten Aufgeschlossenheit zu unterstützen und zu fördern. Dafür braucht es auch die Mitarbeit aller Mitglieder der Schulgemeinschaft: der Schülerinnen und Schüler, der Eltern, der Lehrpersonen und des Verwaltungspersonals.

Viel Freude und Erfolg in diesem Schuljahr!
Alois Heinrich Weis
Direktor

Pädagogischer Tag – ein Rückblick

Direktor Alois Weis begrüßte das Kollegium, die Referenten und Ehrengäste zur Pädagogischen Tagung. Er stellte das Tagungsmotto vor und wünschte einen erfolgreichen Tag. Es folgte ein Brainstorming durch Vizedirektor Josef Prantl zu zwei Leitfragen: Wie ist unser Schulklima? Was sollten wir an unserer Arbeit verändern?

„Zwischen Inhalt und Inszenierung“ lautete das kurze szenische „Solospiel“ von Prof. Christian Zelger. Mit Humor, aber auch gelungener Ironie griff er im heiter-ernsten Stück aktuelle schulische Themen auf, wie zum Beispiel den Direktorenwechsel, die externe Evaluation, den Datenschlammassel und den Bürokratismus.

Im 1. Impulsreferat räsonierte Prof. Peter Fulterer über Schule gestern, heute und morgen. Er griff auf drei Bilder zurück: die Schule als „Gymnasion“, als „scholè“, ein Ort der Muße und des Nachdenkens sowie Schule als „Paradies“, was ursprünglich einen geschützten Garten meinte. Jungen Menschen einen behüteten Raum zu bieten, wo sie experimentieren können, sei Aufgabe der Schule. Bewährtes zu kontrollieren und Neues auszuprobieren, sei Aufgabe der Lehrpersonen und Schulleitung. Den Wandel zu beherrschen und ihn nicht auf sich zurollen zu lassen, dazu lud der ehemalige Philosophieprofessor am Realgymnasium Bozen ein.

Im 2. Referat ging Nicole Oberstaller auf die Frage ein, worauf ein Rechtsanwalt schaut, wenn es zu einer Eingabe von Seiten der Eltern kommt. Die Rechtsanwältin schilderte ausführlich die Prozedur vom Antrag auf Akteneinsicht über die Recherche der rechtlichen Grundlagen bis zur Aufforderung an die Schule, bei Fehlern zum Selbstschutz die getroffene Entscheidung aufzuheben. Ansonsten kommt es zum Prozess vor dem Verwaltungsgericht und zu evtl. Schadenersatzansprüchen von Seiten der Kläger. RA Oberstaller wies auf die komplexe Gesetzeslage hin, was die Bewertung der Schüler/innen betrifft.  Grobe Fahrlässigkeit sei es, wenn die Schule der Informationspflicht nicht nachkomme, Befugnisse überschreite, ihr Unzuständigkeit, Betrug oder unlogische Verfahren nachgewiesen werden können. Häufig käme es zu Verfahren, wenn es um die Verhaltensnote gehe oder bei der Bewertung von Schülern mit besonderen Bedürfnissen. Ein sehr wichtiges Dokument sei das Klassenregister.

 

 

160 Schüler/innen mit Migrationshintergrund und ohne bzw. sehr geringe Sprachkenntnisse, besuchten heuer Kindergarten und Schule in Meran. Die Hälfte von ihnen schaffe einen Abschluss, sagte die Leiterin des Sprachenzentrums Verena Mitterer. Sie verwies in ihrem Referat auf die gesetzlichen Vorgaben, die besondere Maßnahmen vorsehen, darunter: Individuelle Bildungspläne, zwei Jahre zieldifferente Bewertung (wenn sinnvoll), eigene Prüfungsformate, Sprachförderung als primäre Aufgabe, Nichtbewertung im 1. Semester (allerdings mit Begründung). Mitterer legte den Lehrpersonen ans Herz, ihre Entscheidungen zukunftsorientiert zu treffen: Was macht für den jeweiligen Schüler Sinn? An der Oberschule zu bleiben etwa mache nur Sinn, wenn auch die realistische Chance auf einen Abschluss besteht. Mitterer empfahl den Klassenräten, auch die Bewertung der Sprachkurse zu berücksichtigen.

Das 4. und letzte Impulsreferat des 1. Teils des heurigen Pädagogischen Tages hatte die Gestaltung eines Schulhofes zum Thema. Günther Dichgans zeigte den Lehrpersonen einige Beispiele von Schulhofgestaltungen in Südtirol und gab Impulse, wie an unserer Schule ein Schulhof geschaffen werden könnte, auch wenn der öffentliche Raum dafür kaum vorhanden ist.

In den darauffolgenden Workshops wurden folgende Themen besprochen: AG 1: Unterrichtsbegleitende Tätigkeiten: Überarbeitung bzw. Verbesserung der Kriterien der unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten; AG 2: Pädagogisch didaktische Maßnahmen zu Betreuung von Schülern/Schülerinnen mit besonderen Bedürfnissen - die Rolle des ZIB und der psychopädagogischen Beratung mit Evelyn Matscher, PBZ Meran; AG 3: Sicherung der Unterrichtsqualität durch Feedback in der Klasse und interne Evaluation zur Wirkungsqualität unserer Arbeit; AG 4: Bewertungskriterien: Transparenz und Anwendung; AG 5: „Den guten Ruf der Schule bewahren“: Die pädagogisch-didaktische Arbeit sowie die Kooperation mit dem Umfeld der Schule, Kommunikation und Zusammenarbeit; AG 6: Schulhof-Gestaltung.

Den Abschluss bildete die Ergebnissammlung im Plenum. Die Vorschläge der Arbeitsgruppen liefern wichtige Impulse für die Arbeit der Schulleitung und der Schulentwicklungsgruppe im heurigen Schuljahr.

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