Raika Algund spendet Notebooks für den digitalen Unterricht

Die Digitalisierung des Unterrichts bietet viele Chancen. Mit Videos können Schüler individueller lernen, digitale Schulbücher bieten neue Möglichkeiten zur Wissensvermittlung, Team- und Gruppenarbeiten werden über die Cloud einfacher und spannend, das digitale Klassenbuch fördert Transparenz und Kommunikation.

Am Realgymnasium und der TFO Meran gehört digitaler Schulunterricht schon zum Repertoire. Voraussetzung dafür waren eine schnelle Internetanbindung sowie günstige Schüler-Computer. „Ein preiswertes Notebook zählt zur Grundausstattung vieler unserer Schüler“, weiß Schuldirektor Franz Josef Oberstaller, der die Digitalisierung seit Jahren vorantreibt. Mit einer großzügigen Spende unterstützt auch die Raiffeisenkasse Algund  zum zweiten Mal den Ankauf von Rechnern, die an bedürftige Schüler verliehen werden. „Es ist unsere Aufgabe und unser Anliegen, zukunftsweisende Projekte, die vor allem auch der Jugend zugutekommen,  zu unterstützten“, sagte Raika-Filialleiter Michael Schweigl, der kürzlich die Spende der Schulleitung überreichte. Damit verfügt die Schule über einen ganzen Klassensatz von Notebooks. Schulsekretärin Claudia Cassin bedankte sich für die unbürokratische Abwicklung der Spende. Den Dank der rund 750 Schüler übermittelte der Vorsitzende des Schülerrats, Leon Illmer. (Josef Prantl)

Oberschüler unterrichten Mittelschüler

Am 22. November 2017  luden wir, die Klasse 1DNW 17/18, die 1E  der Mittelschule Wenter zwei Stunden in unsere Schule ein, da wir ihnen das Mikroskopieren beibringen und neue Methoden ausprobieren wollten.

Wir bereiteten die Materialien, die wir für die Versuche brauchten, schon vor. Am Anfang erklärten wir noch einmal kurz den Aufbau eines Durchlichtmikroskopes und zeigten unseren Gästen, wie man die Schärfe einstellt und den Kondensor anpassen kann. Später erklärten wir den Mittelschülern, was sie damit mikroskopieren können, z.B. Zwiebel- und Leberzellen, Algen und Einzeller aus dem Schulteich oder ihre eigenen Zellen. Sie durften alles selbst ausprobieren. Da wir verschiedene Stationen vorbereitet hatten, wechselten wir einmal die Gruppe, sodass jeder zwei verschiedene Stationen und Methoden ausprobieren konnte.

Am Ende zeichneten sie noch das auf, was sie sehen konnten, und gaben es ihrer Professorin für Naturwissenschaften.

Nach dem Versuch bekamen wir von den Mittelschülern viele kleine Briefchen und Dankesschreiben. Unserer Klasse hat dieses Experiment mit Mittelschülern zu arbeiten sehr gut gefallen und wir können es uns sehr gut vorstellen es zu wiederholen.  (Nina Treuz und Maria Elsler)

Giochi di Archimede - Ergebnisse

Am 23. November brüteten 160 Schüler des Bienniums und 117 Schüler des Trienniums 100 Minuten lang über 16 bzw. 20 Aufgaben. Hier sind die Ergebnisse der Bestplatzierten:

Biennium (max. 80 Punkte):
1. Höllrigl Johannes (2B-RG), 54 Punkte
2. Schrötter Matthias (2D-TFO), 45 Punkte
3. Capone Felix (1B-TFO), 40 Punkte
4. Platzgummer Thea (1A-RG), 38 Punkte
5. Innerhofer Martin (1C-TFO), Kostal Dominik (1E-TFO), Ladurner Niklas (1B-TFO), Mazohl Julian (2D-TFO), Wachtler Noemi (2A-RG) und Windischer Livia (2B-RG), 35 Punkte

Triennium (max. 100 Punkte):
1. Rainer Martin (5D-NW), 66 Punkte
2. Mitterhofer Simon (4B-RG), 58 Punkte
3. Überbacher Julia (4A-RG), 57 Punkte
4. Modanese Julian (3C-RG) und Platter Alexander (5D-NW), 55 Punkte

Gratulation!

Die Welt ins Spiel gepackt: Civil Powker

Die Schülerinnen und Schüler der 4D NW schlüpften für einen Tag, 27.11., in die Rolle von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sozialgesellschaft. Sie sprachen über ihre Werte, Interessen und handelten einen internationalen Konflikt aus: Ob eine Maßnahme der jeweiligen Gruppen in diesem Konflikt wirkte oder eben nicht, darüber stellte die Klasse Vermutungen an. Dass der Würfel – wie es im Spiel so ist – dann fiel und darüber entschied, ärgerte manch einen. Erstaunen herrschte allerdings darüber, wie wenig Geld für wirksame politische Maßnahmen erforderlich war, jedoch war der nötige Wille dafür eine Grundvoraussetzung. Zudem ermöglichten die beiden Spielleiter, Matthias Oberbacher und Walter Pichler, den Schülerinnen und Schülern die Erfahrung, politisch verantwortlich zu handeln und in Zusammenarbeit Entscheidungen zu treffen. (Text und Foto: Evi Tscholl)

LANDESMEISTERSCHAFT VOLLEYBALL JUNIORINNEN

In der Bozner Stadthalle fand kürzlich die Volley - Landesmeisterschaft der Kategorie Juniorinnen statt. Unsere Schule war mit einem Mädchen - Team aus der Klasse 4A vertreten, bestehend aus den Spielerinnen BERGER ANNA, PIXNER NADIN, VANZO LARA, PITULA KLAUDIA, STROBL LAURA, KARASANI ALESSIA, MAIR HANNAH und INNERHOFER HANNA.

Gespielt wurde in 2 Kreisen a` 5 Teams.

Die Vorrunde verlief wie folgt:

SPCTS Einaudi Bozen - RG MERAN             13 : 27

Liceo Carducci Bozen  - RG MERAN            22 : 15

OfL WFO Auer - RG MERAN                         27 : 13

OZ Schlanders : RG MERAN                         20 : 19

Als Vierte der Gruppe A bedeutete, dass wir uns mit der WFO “Heinrich Kunter” Bozen um Platz 7 und 8 duellieren mussten. Nach anfänglicher Führung schlichen sich immer mehr Eigenfehler ein und somit mussten wir uns mit dem 8. Endrang begnügen. Unser zum Großteil aus reinen Hobbyspielerinnen bestehende Team war mit Einsatz bei der Sache und so war das Ergebnis o.k. und alle fuhren mit einer tollen Erfahrung reicher nach Hause. (Text und Foto: Karl Holzner)

ShS - Schüler/Schülerinnen helfen Schülern/Schülerinnen

Die Arbeitsgruppe  „Schüler/innen helfen Schüler/innen“ bietet die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassenstufen zusammen zu bringen, damit sie voneinander lernen können. Wer Rat und Hilfe sucht, kann sich an die Mitschüler/innen, die in der Liste eingetragen sind, wenden.

Wir suchen immer TUTOREN/TUTORINNEN, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Stärken mit Mitschülern der unteren Klassenstufen zu teilen:

  • durch Hilfe bei den Hausaufgaben
  • durch Erklärungen der Lerninhalte
  • durch gemeinsame Vorbereitung auf Prüfungen, Tests und Schularbeiten
  • durch Beratung und Unterstützung

Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten werden besser, gute Schüler/innen können ihre Stärken weiter ausbauen! Dass Jugendliche von ihren Mitschülern manchmal besser und motivierter lernen als im Unterricht, ist gemeinhin bekannt. Als Tutor/in trägst du auch zum Lernerfolg bei. Daher wird deine Mitarbeit von mind. 8 Stunden im Schuljahr bei der Berechnung des Schulguthabens bzw. bei der Verhaltensnote berücksichtigt. Es reicht eine einfache Selbsterklärung, die du deinem Klassenlehrer am Ende des Schuljahrs gibst. Für weitere Informationen wende dich an deine Lehrpersonen. (Die Arbeitsgruppe „Schüler/innen helfen Schüler/innen“)

Liste der Tutoren und Tutorinnen

Cross-Lauf: Wir sind Landesmeister

Am Donnerstag, 9. November fand auf den Bozner Talferwiesen die Landesmeisterschaft im Cross-Lauf statt. 280 OberschülerInnen nahmen daran teil. Für das RG/TFO starteten in der Kategorie Jugend wie seit langem nicht mehr 2 Mannschaften.

Nach hartem Kampf gelang es der Mädchenmannschaft mit Martina Falchetti (2. Platz), Emma Garber (5. Platz), Sara Frick (7.Platz) und Sara Buglisi den Landesmeistertitel zu holen. Somit sicherten sie sich als beste Mannschaft einen Startplatz für die Italienmeisterschaft im Frühjahr.

Bei den Buben starteten Michael Unterthurner, Jonas Felix Gasser, Matias Verdorfer und Moritz Drescher. Michael Unterthurner erlief den 3. Platz. Wir gratulieren! (Text und Fotos Prof. Resch)

Tagung zum Thema „Glaube und Religion gestern, heute & morgen"

 „Wir fühlen, dass selbst wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind“, schrieb Ludwig Wittgenstein.  Der berühmte Philosoph brachte damit auf den Punkt, was auch das Resümee  einer hochkarätig besetzten Tagung zum Thema „Glaube und Religion gestern, heute & morgen“ am Realgymnasium und der TFO Meran am Montag war.

„Es ist dies unser Beitrag zum 700-Jahr-Jubiläum“ der Stadt Meran, sagte Schuldirektor Franz Josef Oberstaller und freute sich, dass es gelungen war, Bischof Ivo Muser für die Tagung zu gewinnen. Paul Rösch erinnerte an die vielen Glaubensgemeinschaften, die um die Jahrhundertwende in der auflebenden Kurstadt Fuß fassten. „Die Kurgäste brachten auch ihre Weltanschauungen  und Wertvorstellungen, ihren Glauben und ihre Religion mit“, sagte Merans Bürgermeister. Weltoffenheit und Vielfalt präge die Stadt bis in unsere Zeit.

Eva Pletz und Klaus Refle, beide unterrichten Religion an der Meraner Oberschule, führten mit ihren Schülern in das Tagungsthema ein. Während früher Jugendliche sehr kritisch, auch ablehnend dem Religionsunterricht gegenüberstanden, zeigten sie heute nicht selten Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber religiösen Themen, bedauerte Refle. Trotzdem sei die Sehnsucht nach sinnerfülltem Leben und das Sprechen über existenzielle Fragen unter Jugendlichen stark. Dass sich die letzten großen  Lebensfragen nur religiös beantworten ließen, unterstrich dann auch Bischof Ivo Muser. Dabei gehe Religion über Ethik und Moral hinaus, indem sie auf etwas Höheres verweise.

Aufhorchen ließ der Bischof mit seiner Aussage zur Ambivalenz von Religion. Jede Religion könne sinnstiftend, aber auch zerstörerisch wirken. Das zuzugeben, sei Voraussetzung für einen Dialog zwischen den Religionen“, meinte Muser. Dass die institutionalisierten Religionen  zwar die wesentliche Fragen stellten, diese aber meist naiv, wenn nicht gar falsch beantworteten, meinte hingegen der Historiker Hannes Obermair. Religionen reagierten auf die Unsicherheiten und Ängste der Menschen und verkauften „Glauben als Hypothek für das Jenseits“. Als Agnostiker sei das Leben zwar schwerer auszuhalten, meinte Obermair, „aber ein freies Denken sei doch viel spannender und herausfordernder“.

Dass im Glauben eine enorme Kraftquelle stecke, die man nicht leichtfertig vertun sollte, mahnte Martin Krautwurst. Der Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Meran lud dazu ein, die sinnstiftende Kraft des Glaubens für eine bessere Welt als „Geländer für das eigene Leben“ anzunehmen. Weniger über Religion und Glauben zu sprechen, dafür Taten der Menschlichkeit und für Frieden in den Mittelpunkt zu rücken, dafür plädierte Mirko Wenter, der Vizepräsident der Jüdischen Gemeinde von Meran. Mehr Aufgeschlossenheit innerhalb der katholischen Kirche wünschte sich Lara Vanzo, die die Schülerseite am Podium vertrat. Dass Religionen noch heute die Rechtfertigung für Zwiespalt und Kriege lieferten, erschüttert die Oberschülerin. Nur gemeinsam hätten die Weltreligionen Zukunft und könnten so für einen dauerhaften Frieden wirken. Moderiert wurde die Tagung von Eberhard Daum. (Text und Fotos: Josef Prantl)

 

 

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