Latein-Projekt “Altes Buch - liber antiquus” der Klassen 1C und 2F

Wie viele Texte wir heute produzieren! ​ Handschriftliche Texte werden immer seltener. Am Mittwoch, den 27. November haben wir, die ​ 2F​ und ​ 1C​ , in einem sehr anschaulichen und lehrreichen Vortrag der Paläographin und Kodikologin Frau Mag. Dr. Ursula Stampfer von der Univ. Bozen viel über die Entstehung des Buches (codex), die ersten Schreibmaterialien und -utensilien sowie die Arbeit eines Schreibers (scriba) erfahren.
Anfangs erzählte uns Frau Stampfer wie man in der Antike die Bücher führte und aus welchem Material diese waren.
Frau Dr. Stampfer arbeitete interaktiv mit uns und so war der Vortrag kurzweilig und interessant. Wir haben erfahren, wie Pergament hergestellt wurde, verschiedene Lederarten untersucht und wir haben auf Wachstafeln oder mit Gänsekielfedern und mineralhaltiger farbiger Tinte (z.B. aus Lapislazuli oder Schwefel) unterschiedliche Schriftarten (z.B. Quadratische MInuskel) ausprobiert. Am Ende haben wir noch alle gemeinsam mit Frau Dr. Stampfer im Stehgreif einen altdeutschen und einen lateinischen (mit vielen Kürzeln) handschriftlichen Text übersetzt.

 

Rückblick auf den Pädagogischen Tag

Am 22. November fand der Pädagogische Tag unserer Schule stand, an dem alle Lehrpersonen teilnahmen. Während im ersten Teil des Pädagogischen Tages in drei Impulsreferaten aktuelle pädagogisch-didaktische Themen aufgegriffen wurden, arbeiteten im zweiten Teil die Lehrpersonen in Themengruppen konkrete Anliegen auf. Prominenter Gast war u.a. die Landesschulamtsleiterin Sigrun Falkensteiner, die selbst ein Impulsreferat hielt.

Als PDF-Datei eine kurze Zusammenfassung zum Nachlesen.

Datei als Anhang: 

Pädagogische Tagung 2019

Unter dem Titel „Gemeinsam für Vielfalt und Nachhaltigkeit“ widmet sich unsere Schule am Freitagvormittag, dem 22. November bei der diesjährigen Pädagogischen Tagung verschiedenen Themen wie der "Digital Ecology", dem Religionsunterricht, der Bürgerkunde, der Aktualiserung des Dreijahresplans, einer Reihe organisatorischer Fragen und vielem mehr.
Mit Hilfe von Impulsreferaten werden die Lehrpersonen zunächst durch Gastreferenten eingestimmt, darunter Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner. In den anschließenden Workshops werden die jeweiligen Themen bearbeitet und diskutiert. Am Ende steht eine Auswertung der Ergebnisse im Plenum.
Der pädagogische Tag ist außerdem ein wichtiges Instrument für die interne Kommunikation und den Erfahrungsaustausch.
An diesem Freitag haben die Schülerinnen und Schüler deshalb unterrichtsfrei.

Großes Interesse an Eltern-Fortbildung zu Sucht, Prävention, Persönlichkeitsstärkung

Wie können junge Menschen schwierige Lebenssituationen bewältigen? Wie finden sie das Gleichgewicht wieder? Wie können Eltern ihren Kindern den Rücken stärken und was können sie tun bzw. was sollten sie vermeiden, damit die eigenen Kinder nicht zu Drogen greifen, an Abhängigkeiten erkranken oder in seelische Konflikte geraten?

Die Themen Suchtprävention und Persönlichkeitsstärkung scheinen unter den Fingern zu brennen. Dafür spricht das große Interesse für den Fortbildungsabend für Eltern, den kürzlich der Elternrat und die Schulleitung in Zusammenarbeit mit dem Psychiatrischen Dienst am KH Meran, mit La Strada-Der Weg und dem Dienst für Abhängigkeitserkrankungen organisiert hat.

In ihrem Referat zeigte die Primarärztin des psychiatrischen Dienstes am KH Meran, Verena Perwanger, auf, was in der Erziehung und Eltern-Kind-Beziehung so alles schiefgelaufen ist, wenn Kinder aus dem Gleichgewicht geraten. So sei es z.B. verhängnisvoll, wenn Eltern ihren Kindern die eigenen Wünsche und Sehnsüchte aufdrängen oder danach streben, perfekte Eltern sein zu wollen. Denn oberstes Prinzip in der Erziehung muss die Freiheit sein, was aber nicht mit einem „Sichüberlassen” und „Allesgewähren” verwechselt werden dürfe.

Auf das Thema Drogensucht ging Alois Wieser im 2. Referat des Abends ein. Der Psychologe von La-Strada-Der Weg zeigte auf, wie Substanzen chemischer, aber auch natürlicher Art auf unser Gehirn wirken. So habe Nikotin z.B. die höchste Abhängigkeitswirkung.  Wieser verwies auch auf unsere Abhängigkeit von Zucker. Allen Drogen gemeinsam sei, dass man den Konsum steigern muss, will man die Wirkung - beruhigend oder aufputschend - beibehalten. Das treffe auch auf Psychopharmaka wie Tavor usw. zu. „Drogen betäuben jenen Teil in uns, der uns zu Menschen macht“, sagte der Psychotherapeut und Psychologe. Am wichtigsten sei es, mit jungen Menschen in Beziehung zu bleiben, Verbote nützten nichts.

Im Anschluss konnten sich die rund 60 Eltern an vier Thementischen mit den Experten über „Sucht “, „Was tun, wenn das eigene Kind Drogen nimmt?“, „Seelische Not bei Jugendlichen“ und „Junge Menschen stärken“ austauschen. Geleitet wurden die Thementische von  Verena Perwanger und Alois Wieser, dem Erzieher Paolo Luigi Endrizzi und einem Psychologen der Kinder- und Jugendpsychiatrie am KH Meran.

Fotoausstellung zur Schulbibliothek

Seit kurz vor den Herbstferien hängen in der Ausstellungsgalerie bei der Bar Fotos aus dem Schulbibliotheks-Leben. Sie sollen die reichaltigen Aktivitäten unserer Bibliothek in den letzten Jahren vor Augen fühten. Neben dem täglichen Kerngeschäft Ausleih- und Beratungsservice regte die AG Bibliothek im Laufe der Jahre nämlich viele Aktivitäten und Veranstaltungen an.
Neben solchen, die mit Leseförderung zu tun haben (Lesungen, Bücher- und Medien-Ausstellungen, Zeitschriftenwettbewerbe, Quiz u.a.), waren dies vor allem Workshops, “lange Nächte” bzw. der “Sinnvolle Vormittag”. Daneben stehen ebenso Veranstaltungen zur Medien- und Informationskompetenz auf dem Programm (Rhetorikprojekte, Vorträge zum Recht im Web u.a.m.)
Die Ausstellungsflächen stehen für alle schulischen Aktivitäten zur Verfügung und sollen in regelmäßigen Abständen Ergebnisse oder Ereignisse aus dem Schulleben dokumentieren. Verwaltet werden sie von der Schulbibliothek.

Fortbildung für Eltern: Den jungen Menschen den Rücken stärken

Vortrag: Den jungen Menschen den Rücken stärken
am 7. November 2019 - 19:00 – 21:00 Uhr
im Mehrzwecksaal der Schule

Mit dabei

  • DR. VERENA PERWANGER, Primarärztin Psychiatrischer Dienst Meran
  • DR. ALOIS WIESER, Psychologe-La Strada – Der Weg
  • PAOLO LUIGI ENDRIZZI, Erzieher - Dienst für Abhängigkeitserkrankungen

WIR FREUEN UNS AUF IHRE TEILNAHME!
ANMELDUNG ÜBER DAS SEKRETARIAT ERWÜNSCHT: TEL. 0473 203151 / 203152
Infos siehe Anhang

1. Elternsprechtag am RG am 6.11.

Am Mittwoch, 6.11., findet an unserer Schule, für TFO und RG gemeinsam, der 1. Elternsprechtag statt. Die ersten beiden Stunden findet regulärer Unterrich statt. Der Sprechtag beginnt um 10 Uhr und dauert, mit Pause zwischen 12.30-14 Uhr, bis um 16.30 Uhr nachmittags. Wie jedes Jahr wird ein Sprechstundenplan zum Mitnehmen aufliegen, auf dem die Standorte und Zeiten der Lehrpersonen verzeichnet sind. Hinweis: Einzelne Lehrpersonen sind nicht alle Stunden anwesend.

Kinder- und Jugendrechte in Sozialen Netzwerken

Eine Jugendanwältin besucht uns zum Thema "Kinder- und Jugendrechte in Sozialen Netzwerken".
Mit 14 Jahren sind Jugendliche strafmündig, auch im virtuellen Raum. Aber dass auch Jüngere sich im World Wide Web nicht alles erlauben dürfen und Cybermobber gesetzlich belangt werden können, ist nicht allen bekannt.
Die Schüler*innen der Klasse 1C des Realgymnasiums haben heute erfahren, dass die Jugendanwaltschaft mit Sitz in Bozen die Anlaufstelle ist, wenn es um den Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen geht. Frau Dr. Bianca Stelzer vom Team der Jugendanwaltschaft in Bozen hat uns heute besucht; sie spricht aus Erfahrung, wenn sie erzählt, dass sich Jugendliche in schwierigen Situationen (familiäre Konflikte, Schule, Mobbing/Cybermobbing, als Opfer körperlicher und/oder physischer Gewalt) zu selten selbst an die Anwaltschaft wenden, obwohl sie es dürften. Besonders im Internet werden die Rechte der Kinder- und Jugendlichen verletzt. Das Smartphone als ständiger Begleiter ist nicht nur die beste Erfindung seit es die Menschheit gibt, das sehen jedenfalls die Schüler*innen der 1C so. Wir alle sind das Netz und insofern müssen wir auch online unseren Beitrag dazu leisten, dass Kinder- und Jugendrechte nicht missachtet werden. Übrigens: Die UN-Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 unterzeichnet und ist somit (erst!) 30 Jahre alt.

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