Erster Besuch einer Oberschulklasse bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft in Bozen

 

Klasse 1 D NW Realgymnasium

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft ist zweifelsohne wichtig – und nimmt eine in der heutigen Zeit
unentbehrliche Rolle auch in der Südtiroler Gesellschaft ein. Jüngst besuchten 22 Schülerinnen und Schüler
der Klasse 1D NW des Realgymnasiums Meran, auf Ini8a8ve von Prof. Helga Verena Linter, diese beim
Landtag angesiedelte Einrichtung in Bozen. Dies war der erste Besuch dieser Art, was auch die jüngst
bestätigte Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller sehr freute. Begeistert waren aber auch die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser „Studienreise“. In Gruppen aufgeteilt wurden sie von den
Mitarbeiterinnen vor Ort betreut – und mit den vielfäl8gen Aufgaben der Kinder- und Jugendanwaltschaft
vertraut gemacht. Dabei wurden zahlreiche konkrete Fälle genannt, bei welchen sich Jugendliche an diese
gewendet haben. Und auch solche, bei welchen sie dies tun sollten. Die „Anwaltschaft“ berät und vertritt
bei rechtlichen Fragen. Bei Konflikten, in Notfällen und bei Gefahren versucht sie zu vermitteln. Ausgestattet
mit neuen wichtigen Erfahrungen und vielen Informationen beschlossen die Schülerinnen und Schüler diese
„Lehrfahrt“ nach Bozen.
Weitere Informationen zur Kinder- und Jugendanwaltschaft: https://www.kinder-jugendanwaltschaft-
bz.org/

Europatag 2024: Gesund leben in einem gemeinsamen Europa

Das Meraner Schulzentrum begingen den Europatag mit Vorträgen, Workshops und musikalischen Darbietungen.

Der diesjährige Europatag, der bereits zum achten Mal von den fünf Schulen im Schulzentrum von Meran veranstaltet wurde, stand unter dem Motto „Gemeinsam für ein gesundes Europa!“.  Rund 200 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrpersonen deutscher und italienischer Muttersprache diskutierten mit Experten über Gesundheit in all ihren Facetten sowie über die Zukunft der Europäischen Union vor dem Hintergrund einer krisengeschüttelten Welt.

Die Gesellschaft tue sich schwer, Krankheit zu akzeptieren, sagte Primar Herbert Heidegger und erläuterte den Schülerinnen und Schülern das Modell der Salutogenese. 100% krank oder 100% gesund gebe es nicht, so der Primar. Eine ethische Debatte sei zusehends notwendig, weil die Mittel im öffentlichen Gesundheitswesen knapper werden, betonte er auch in seiner Rolle als Präsident des Landesethikkomitees. Die Chancen auf eine bessere Gesundheit steigen auf alle Fälle mit einer gesünderen Lebensweise, ermunterte Heidegger schließlich die Jugendlichen.
Die gebürtige Britin Jessica Delves, die am Centre for Global Mountain Safeguard Research (GLOMOS) und der EURAC forscht, wies darauf hin, dass unsere Lebensweise krank mache und die natürlichen Lebensgrundlagen zerstöre. Die Gesundheit des Menschen ist wesentlich mit einem intakten Ökosystem und stabilem Klima verbunden. Sie postulierte Lebensstile, die gleichzeitig den Schutz der Natur gewährleisten. Die Forscherin äußerte sich kritisch über unser Wirtschaftssystem, das sich über Wachstum definiert. Ihrer Auffassung nach gibt es in der Natur nichts, das immer wachsen muss: „Nur Krebszellen wachsen immer, in der Natur gibt es nichts, das immer wachsen muss“, so Delves.

Im Rahmen ihrer Ausführungen thematisierte Maria Angela Gonzàlez Inchaurraga das Recht auf Gesundheitsversorgung eines jeden Menschen.  Die stellvertretende Primarin an der Dermatologie am Krankenhaus Meran demonstrierte anhand von Beispielen aus den Favelas in Brasilien, der Ukraine und Paraguay, dass wir weltweit weit davon entfernt sind, dieses Ziel zu erreichen. Des Weiteren äußerte sie sich kritisch zu den Privatisierungen im Gesundheitsbereich, welche in unserem Land in den vergangenen Jahren eine exponentielle Zunahme erfahren hätten.  Den Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit beleuchtet schließlich der langjährige Leiter des Dienstes für Diätetik und klinische Ernährung des Gesundheitsbezirks Bozen, Prof. Lucio Lucchin.  Die Nahrungsmittelversorgung der Menschheit wird zu einer der größten Herausforderungen werden, wie Lucchin ausführte.   Die gegenwärtigen Lebensmittelsysteme seien nicht nachhaltig und hätten Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit, die Gesundheit, die Umwelt, die Wirtschaft sowie die soziale Gleichheit haben.

Im zweiten Teil der Tagung haben die Schülerinnen und Schüler in gemischten Gruppen zu verschiedenen Themen gearbeitet. Dabei ging es zum Beispiel um gesunde Ernährung, das EU-Programm „Farm to Fork”, Dr. Google: Fluch oder Segen?, künstliche Intelligenz und Medizin, Gesundheitsvorsorge: Sport und Bewegung, gesunde Schule, gesunder Lebensstil, Stressbewältigung und psychische Gesundheit. 
Gleichzeitig gab es vier Konferenzen mit Experten: Darunter eine Konferenz mit Altsenator Oskar Peterlini, dem ehemaligen RAI-Redakteur Erhard Daum und Exdirektor Franz Josef Oberstaller zur Zukunft der EU. „Die Vorträge, Workshops und die Arbeit in den mehrsprachigen Schülergruppen sind ein gutes Beispiel dafür, wie das Zusammenleben und die Zusammenarbeit in diesem Schulzentrum in Meran als kleines Europa funktionieren“, sagte Schuldirektor Alois Weis. 

Thema "Gesundheit" hieß im Schulzentrum beim Europatag 2024 auch Einblick ins gesunde Essen:

 

Reise nach Pula

Als dritte Klassen des Realgymnasiums waren wir vom 5. bis zum 10. Mai in Pula, um an einer meeresbiologischen Woche teilzunehmen, die eines der Highlights aller 5 Jahre am Realgymnasium darstellt. Wir waren alle zusammen in einer Jugendherberge direkt am Meer und in der Nähe der Meeresschule untergebracht. Jeden Tag besuchten wir circa von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr die Meeresschule, wo wir sowohl interessanten Theorie- als auch überaus unterhaltsamen Praxisunterricht bekamen. Obwohl die Theoriestunden toll gestaltet und zu unserer Freude sehr interaktiv waren, hatten wir den meisten Spaß im Wasser, wo wir die behandelten Lebewesen selbst suchen und in die beeindruckende Unterwasserwelt eintauchen konnten. So schnorchelten wir einmal zum Beispiel in einen Canyon hinein und ein anderes Mal zu den Seegraswiesen, so dass wir verschiedene marine Lebensräume kennenlernten. Das Gelernte konnten wir bei einem Abschlussquiz unter Beweis stellen, wobei alle drei Klassen am Schluss Gleichstand hatten und so gemeinsam gewannen.

Außerdem freuten wir uns stets auf die Zeit nach dem Abendessen, wo wir zum Beispiel bei Kartenspielen oder in Pula, wo wir sogar eine interessante Stadtführung bekamen, Zeit mit alten und neuen Freunden verbringen konnten. Sehr schön war dabei, dass wir Gelegenheiten bekamen, Schüler und Schülerinnen aus anderen Klassen besser kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Die lange Reise nach Kroatien nutzten wir außerdem, um auf der Hinfahrt Halt bei der Grotta Gigante, einer riesigen unterirdischen Höhle, zu machen. Auf der Rückfahrt hielten wir beim Sacrario Redipuglia, einem der größten Militärdenkmäler der Welt, wo über 100.000 während des ersten Weltkriegs verstorbene Soldaten ruhen. Die Grotta Gigante beeindruckte uns am meisten durch ihre Größe. Beim Sacrario Redipuglia wurde uns vor allem durch die vielen Stufen, die wir hinaufstiegen, die Anzahl an Soldaten, die ihr Leben lassen mussten, auf erschreckende Weise vor Augen geführt.

Auch wenn viele von uns nach diesen anstrengenden Tagen froh sind, nach Hause zu kommen, haben wir tolle Erfahrungen gesammelt, eine ganze Menge gelernt, Spaß gehabt und neue Menschen kennengelernt, wofür wir sehr dankbar sind.

Gita a Trento delle classi 1ARG e 1BRG

Il 16 maggio 2024 la classe 1A e la classe 1B del Realgymnasium, accompagnate dalla prof. Di Bernardo e dal prof Di Gennaro, hanno fatto un’escursione insieme per conoscere da vicino la città di Trento. 
Nelle settimane precedenti avevamo preparato delle piccole presentazioni sui principali monumenti che caratterizzano la città del Concilio, quali  la fontana del Nettuno, il Duomo, il castello del Buonconsiglio e altro. 
Siamo partiti di buon mattino dalla stazione di Merano e dopo circa due ore siamo arrivati a Trento dove per prima cosa abbiamo salutato Dante Alighieri, che come tutti sanno, guarda in direzione della nostra Bolzano, verso Walter von der Vogelweide. Dopo il breve saluto al sommo poeta ci siamo diretti verso piazza Duomo, fino alla fontana del Nettuno, dove abbiamo sentito le prime presentazioni dei nostri compagni. Subito dopo ci siamo avvicinati al Duomo, dove altri alunni ci hanno fornito delle spiegazioni sulla sua costruzione e poi siamo entrati. Abbiamo visitato anche i resti sotterranei del primo nucleo della Basilica, risalente al IV secolo. Visitare quei resti è stato proprio interessante, ci sono tantissime tombe dei vescovi di Trento che si sono susseguiti nei secoli scorsi. 
Dopo aver visitato il duomo e un rapido passaggio al mercato per calmare la fame di alcuni compagni di classe, ci siamo diretti verso il Castello del Buonconsiglio, lì ci siamo seduti sulla scalinata antistante il castello, come si vede nella foto e abbiamo fatto le presentazioni sul castello, sul Concilio di Trento e sulle feste vigiliane.
A mezzogiorno gli insegnanti ci hanno lasciati liberi per il pranzo e ognuno di noi ha manggiato quello che preferiva. Alle 14.30 ci siamo ritrovati alla fontana del Nettuno per dirigerci verso la stazione. L’escursione si è conclusa con l’arrivo del treno a Merano. È stata una piacevole giornata in cui oltre a visitare la città di Trento abbiamo avuto modo di conoscere meglio l’altra classe.

Besuch aus Belgien

33 Direktor:innen aus Belgien interessieren sich für unser Schulsystem

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Die Gruppe von Schulleiter:innen aus der flämischsprachigen Gemeinschaft in Belgien hat bei ihrer mehrtägigen Studienfahrt im Trentino und Südtirol an unserer Schule und an der MS Karl Wolf Einblick in die Unterrichtssituation erhalten. Besonders interessiert war der Besuch am staatsweiten Inklusionssystem - in Belgien gibt es immer noch Sonderschulen. Danke an alle, die sich an der Organisation beteiligt und ihren Unterricht geöffnet haben, insbesondere an die Kolleg:innen in der Mittelschule Karl Wolf und an Dorothea Raich für die inhaltliche Einführung der Gäste. 

Gemeinsamer Europatag der fünf Schulen des Schulzentrums

Fünf Meraner Schulen feiern gemeinsam den Europatag! Heuer bereits zum 8. Mal veranstalten die fünf Schulen im Schulzentrum von Meran einen gemeinsamen Europatag. Unser heuriges Motto lautet: Gemeinsam für ein gesundes Europa! Insieme per un’Europa sana! Together for a healthy Europe!
In vielen Umfragen zur Bedeutsamkeit, was im Leben wichtig ist, wird der Gesundheit ein hoher Stellenwert zugewiesen.  Was genau ist unter Gesundheit zu verstehen? An welchen Kriterien lässt sich das Wohlergehen eines Menschen messen? Wie kann es erreicht werden?  Was kann und sollte die Schule für die Gesundheit ihrer Gemeinschaften tun? Darüber und über weitere Themen zum Schwerpunkt „Gesundheit“ möchten wir beim heurigen Europatag am 09. Mai 2024 mit unseren Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Gästen nachdenken. 
Als Referenten werden erwartet: Primar Herbert Heidegger, die die stellv. Primarin Maria Angeles González InchaurragaProf. Lucio Lucchin und Jessica Delves von der EURAC. Die dreisprachige Tagung wird von Schülerinnen und Schülern aller fünf Schulen des Meraner School Village moderiert. Als Gäste zur Tagung eingeladen sind Vertretungen der Bildungsdirektion, der Stadtverwaltung Meran und Ehrengäste der Schulgemeinschaften. Im zweiten Teil der Tagung arbeiten die Schülerinnen und Schüler in gemischten Gruppen zu Themen wie: Gesunde Ernährung: La dieta mediterranea/mediterrane Diät - Das Farm-to-Fork-Programm der EU -   Dr. Google: Fluch oder Segen? - Künstliche Intelligenz und Medizin: Kann künstliche Intelligenz das Gesundheitswesen effizienter machen? - Gesundheitsvorsorge: Sport und Bewegung - Gesunde Schule, gesunder Lebensstil, Stressbewältigung, psychische Gesundheit.
Im Schulzentrum befinden sich die deutschsprachige Mittelschule, das Realgymnasium und die Technologische Fachoberschule Meran sowie drei italienischsprachige Schulen: die Oberschule ‚Gandhi’ mit verschiedenen Fachrichtungen, die Hotelfachschule Ritz sowie die Landesberufsschule Marconi.  Die Vorträge, Workshops und die Arbeit in den mehrsprachigen Schülergruppen sind ein sichtbares Zeichen für das Zusammenleben und die Zusammenarbeit in diesem Schulzentrum in Meran ‚als kleines Europa‘. Der Europatag am Donnerstag, 9. Mai 2024 beginnt um 8 Uhr. Alle sind herzlich eingeladen!

 

Biodiversità in città - Artenvielfalt in der Stadt

Deutscher Text weiter unten

Biodiversità in città: una spinta verso la diversità naturale

Da oggi, la Via Carl-Wolf e la Via Mozart di Merano diventeranno un luogo di biodiversitá e ricerca. Che effetto avrebbe la biodiversità sulle aiuole nelle quali crescono gli alberi se le piante selvatiche non venissero più falciate?

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In collaborazione con Marco Masin, Responsabile del Servizio “Gestione del verde e ambiente”e con le giardinerie comunali, gli alunni e le alunne, insieme agli insegnanti del liceo scientifico “Albert Einstein” di Merano, intendono realizzare proprio questo obiettivo in un progetto partecipato.

Se camminate lungo la Via Carl-Wolf, noterete che sul lato sinistro, verso il centro della città, le piante delle aiuole sono state falciate, mentre sul lato destro le aiuole sono ricoperte da una grande varietà di piante.

Alla base dei tigli cresce infatti una varietá di piante che creano un meraviglioso contrasto con la rumorosa strada asfaltata. Le piante si aggrappano ai tronchi degli alberi e raggiungono altezze incredibili, fino a coprire parzialmente il marciapiede. Per questo motivo, l'altezza delle piante deve essere mantenuta nei limiti anche nelle aiuole non falciate, per non rischiare di compromettere la sicurezza stradale.

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Finora, la soluzione più semplice e rapida per riportare "l'ordine" nella via Carl-Wolf e via Mozart sembrava essere quella di tagliare tutte le piante, lasciando dietro di sé un'immagine inanimata, secca e non proprio bella. Inoltre, il rumore assordante e fastidioso del tosaerba vuol dire che gli insetti devono cercare nuove piante e luoghi in cui vivere e una meravigliosa varietà di specie viene distrutta.

L'intento di questa asimmetria sulla strada non è quindi quello di spostare tutti i pedoni sul lato destro della strada, ma quello di far godere la biodiversità e far conoscere una o due piante etichettando alcune specie con dei piccoli cartelli. Le piante non sono solo esteticamente belle, ma anche scientificamente interessanti. Noi alunni e alunne possiamo utilizzare la via per analizzare questioni di ecologia urbana e imparare a condurre ricerche.

È un progetto che riguarda e coinvolge tutti e tutte coloro che passano per le aree verdi e possono godere la biodiversità e la bellezza della natura!

Ein Vorstoß für natürliche Vielfalt

Den ganzen Winter haben die Samen unter der Erde auf diesen Moment gewartet; endlich sind die Temperaturen gestiegen und die Sonne liefert die benötigte Energie, damit die Samen keimen können. Mit einer unfassbaren Kraft sprießen die ersten Blütenpflanzen und Gräser aus dem Untergrund und bringen uns den mit Vorfreude erwarteten Frühling. Auch die vielen Insekten und Blütenbesucher, deren Leben von den Pflanzen und deren Vielfalt abhängen, freuen sich mit uns.

Dieses Spektakel lässt sich auch in der Karl-Wolf-Straße in Meran bewundern, am Boden der Baumstämme der Lindenallee wächst eine Vielfalt an Pflanzen, die einen wunderschönen Kontrast zu der asphaltierten und lärmenden Straße bieten. Ohne Limitierungen umklammern die Pflanzen den Baumstamm und erreichen unfassbare Höhen. 

 

Um die “Ordnung” in der Karl-Wolf-Straße wiederherzustellen, scheint die einfachste und schnellste Lösung zu sein, alle Pflanzen abzuschneiden und dabei ein unbelebtes, trockenes und nicht wirklich schönes Bild zurückzulassen. Das laute, metallische, brummende Geräusch des Rasenmähers bedeutet für die Insekten die Suche nach neuen Pflanzen und Wohnorte und die Zerstörung einer wundervollen Artenvielfalt. 

Aber könnte man das nicht ändern? Könnte man die Flächen nicht wachsen lassen? Um die verschiedenen Pflanzenarten kennenzulernen und zu bewundern? Um den Insekten ihren Wohnort und ihre Nahrung zu überlassen?

 

Genau dies möchten wir in Zusammenarbeit mit Mario Masin, dem Leiter der Dienststelle für “Grünanlagen und Umwelt" und mit der Stadtgärtnerei in einem involvierenden Projekt umsetzen. Falls Ihre Wege Sie in die Karl-Wolf-Straße führen, werden Sie bemerken, dass auf der rechten Seite stadteinwärts die Baumscheiben am Boden der Bäume gemäht sind und auf der linken Seite die Baumscheiben mit den verschiedensten Pflanzen bewachsen sind. Die Absicht dieser Asymmetrie ist es nicht, alle Spaziergänger auf die linke Straßenseite zu befördern, sondern die Artenvielfalt zu genießen und die eine oder andere Pflanze kennenzulernen, indem Schüler:innen einige Arten mit Schildern kennzeichnen. Pflanzen bereiten aber nicht nur ästhetische Freude, sie sind nicht nur ästhetisch, sondern auch wissenschaftlich interessant. Schüler:innen können damit stadtökologischen Fragestellungen nachgehen und lernen, wie man Forschung betreibt.

Es ist ein Projekt, das alle betrifft und mit einbezieht, alle, die an den bewachsenen Flächen vorbeigehen und sich an der Artenvielfalt und Schönheit der Natur erfreuen können!

Für das Realgymnasium Meran: Valeria Windischer, Klasse 5C 

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