Expertenunterricht/Workshops

Klimawandel und Coronakrise: Videokonferenz mit Georg Kaser - Mittwoch 20. Mai 15 Uhr

 Liebe Schüler*innen, Eltern und Kolleg*Innen, 

es freut mich euch/Ihnen mitteilen zu können, dass wir als Realgymnasium und TFO Meran den bekannten Klimaexperten Georg Kaser (Univ. Prof. in Innsbruck, führender Mitarbeiter des Weltklimarats) dafür gewinnen konnten, für unsere Schulgemeinschaft zum Thema „Klimawandel und Corona-Krise“ am Mittwoch, den 20. Mai um 15 Uhr einen Vortrag mit Diskussion zu halten. Georg Kaser wird kurz einige Überlegungen vorstellen und dann auf unsere Fragen antworten und mit uns diskutieren.
Zu dieser Videokonferenz ist eine Anmeldung nötig, damit ich allen Interessierten die technischen Details zur Teilnahme zuschicken kann, das Formular hier ist unten angeführt. 

Ich freue mich auf einen interessanten Vortrag und auf eure/Ihre Beiträge zur Diskussion.
Liebe Grüße
Thomas Spitaler

Zur Anmeldung: https://forms.gle/Z5mSoJgcEL6cxSU2A 

Wir und unser Supermarkt - 19. Feb. 14.30 Uhr

Wie nachhaltig leben? Einladung an unsere Schülerinnen und Schüler
Im Rahmen der verschiedenen Initiativen, die die AG „nachhaltige Schule“ gestartet hat, findet am Mittwoch, 19. Februar um 14.30 Uhr im Mehrzwecksaal ein runder Tisch mit Vertretern*innen der Supermärkte zum Thema: „Wie können wir nachhaltiger einkaufen?“ statt.
Gelegenheit aus erster Hand Informationen zu erhalten, die uns alle betreffen und sehr viel mit Nachhaltigkeit zu tun haben.

Latein-Projekt “Altes Buch - liber antiquus” der Klassen 1C und 2F

Wie viele Texte wir heute produzieren! ​ Handschriftliche Texte werden immer seltener. Am Mittwoch, den 27. November haben wir, die ​ 2F​ und ​ 1C​ , in einem sehr anschaulichen und lehrreichen Vortrag der Paläographin und Kodikologin Frau Mag. Dr. Ursula Stampfer von der Univ. Bozen viel über die Entstehung des Buches (codex), die ersten Schreibmaterialien und -utensilien sowie die Arbeit eines Schreibers (scriba) erfahren.
Anfangs erzählte uns Frau Stampfer wie man in der Antike die Bücher führte und aus welchem Material diese waren.
Frau Dr. Stampfer arbeitete interaktiv mit uns und so war der Vortrag kurzweilig und interessant. Wir haben erfahren, wie Pergament hergestellt wurde, verschiedene Lederarten untersucht und wir haben auf Wachstafeln oder mit Gänsekielfedern und mineralhaltiger farbiger Tinte (z.B. aus Lapislazuli oder Schwefel) unterschiedliche Schriftarten (z.B. Quadratische MInuskel) ausprobiert. Am Ende haben wir noch alle gemeinsam mit Frau Dr. Stampfer im Stehgreif einen altdeutschen und einen lateinischen (mit vielen Kürzeln) handschriftlichen Text übersetzt.

 

Großes Interesse an Eltern-Fortbildung zu Sucht, Prävention, Persönlichkeitsstärkung

Wie können junge Menschen schwierige Lebenssituationen bewältigen? Wie finden sie das Gleichgewicht wieder? Wie können Eltern ihren Kindern den Rücken stärken und was können sie tun bzw. was sollten sie vermeiden, damit die eigenen Kinder nicht zu Drogen greifen, an Abhängigkeiten erkranken oder in seelische Konflikte geraten?

Die Themen Suchtprävention und Persönlichkeitsstärkung scheinen unter den Fingern zu brennen. Dafür spricht das große Interesse für den Fortbildungsabend für Eltern, den kürzlich der Elternrat und die Schulleitung in Zusammenarbeit mit dem Psychiatrischen Dienst am KH Meran, mit La Strada-Der Weg und dem Dienst für Abhängigkeitserkrankungen organisiert hat.

In ihrem Referat zeigte die Primarärztin des psychiatrischen Dienstes am KH Meran, Verena Perwanger, auf, was in der Erziehung und Eltern-Kind-Beziehung so alles schiefgelaufen ist, wenn Kinder aus dem Gleichgewicht geraten. So sei es z.B. verhängnisvoll, wenn Eltern ihren Kindern die eigenen Wünsche und Sehnsüchte aufdrängen oder danach streben, perfekte Eltern sein zu wollen. Denn oberstes Prinzip in der Erziehung muss die Freiheit sein, was aber nicht mit einem „Sichüberlassen” und „Allesgewähren” verwechselt werden dürfe.

Auf das Thema Drogensucht ging Alois Wieser im 2. Referat des Abends ein. Der Psychologe von La-Strada-Der Weg zeigte auf, wie Substanzen chemischer, aber auch natürlicher Art auf unser Gehirn wirken. So habe Nikotin z.B. die höchste Abhängigkeitswirkung.  Wieser verwies auch auf unsere Abhängigkeit von Zucker. Allen Drogen gemeinsam sei, dass man den Konsum steigern muss, will man die Wirkung - beruhigend oder aufputschend - beibehalten. Das treffe auch auf Psychopharmaka wie Tavor usw. zu. „Drogen betäuben jenen Teil in uns, der uns zu Menschen macht“, sagte der Psychotherapeut und Psychologe. Am wichtigsten sei es, mit jungen Menschen in Beziehung zu bleiben, Verbote nützten nichts.

Im Anschluss konnten sich die rund 60 Eltern an vier Thementischen mit den Experten über „Sucht “, „Was tun, wenn das eigene Kind Drogen nimmt?“, „Seelische Not bei Jugendlichen“ und „Junge Menschen stärken“ austauschen. Geleitet wurden die Thementische von  Verena Perwanger und Alois Wieser, dem Erzieher Paolo Luigi Endrizzi und einem Psychologen der Kinder- und Jugendpsychiatrie am KH Meran.

Geologische Exkursion der Fachgruppe NW

Am Pfitscher Joch auf geologischer ExkursionAm letzten Septembertag, aber bei strahlendem Sonnenschein, waren die LehrerInnen für Naturwissenschaften von RG und TFO am Pfitscher Joch, um sich einen Reim auf die verzwickte Geologie des sogenannten „Tauernfensters“ zu machen. Dort treten nämlich fast 400 Millionen Jahre alte Gesteine zu Tage.
Unser hauseigener Experte, Christian Aspmair, half seinen KollegInnen dabei, sich zwischen Gesteinsformationen, Mineralien, Zeitaltern, geografischen Details und dem Hin und Her der afrikanischen und eurasischen Platten zurecht zu finden.

 

 

SCIENCE NIGHT 2019

  Einladung zur SCIENCE NIGHT 2019

Das Wunder des Sehens und die Fotosynthese

mit

Dr. Elisabeth Gruber, Physikerin am Department of Physics and Astronomy Aarhus University, Dänemark           

Peter-Thalguter-Haus Algund

Dienstag, 16. April 2019 um 16.00 Uhr

Das Wunder des Sehens und die Fotosynthese

Science Night 2019

Das Realgymnasium ”Albert Einstein” und die Technologische Fachoberschule ”Oskar von Miller” Meran laden zur traditionellen Science Night 2019 ein, die am Dienstag, 16. April um 16 Uhr im Thalguterhaus Algund stattfindet. Elisabeth Gruber, Physikerin am Departement of Physics und Astronomy Aarhus Universitiy, wird über das ”Wunder des Sehens und der Fotosynthese oder wie Physik Licht in die Biloigie bringt” sprechen. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des Bildungsauschusses Algund statt.

Elisabeth Gruber stammt aus Meran, wo sie bereits 2006 nach ihrem Schulabschluss am Realgymnasium als eine der 10 besten Maturantinnen ausgezeichnet wurde. Danach begann sie ihr Physikstudium an der TU Wien. Ihre Diplomarbeit schrieb sie 2012 am Institut für Angewandte Physik über die Bündelung von Ionenstrahlen mittels Glaskapillaren. Am selben Institut begann sie sich dann mit hochgeladenen Ionen und deren Wechselwirkung mit Oberflächen zu beschäftigen. Dabei pflegte sie intensive Kontakte zu Forschungsgruppen im Ausland: Längere Forschungsaufenthalte verbrachte sie am Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf, am Schwerionenbeschleuniger in Caen, Frankreich, an der Universität Duisburg-Essen und an der Universität Bielefeld. Nach dem Abschluss ihres Doktoratsstudiums trat Elisabeth Gruber im September 2017 eine Postdoc-Stelle an der Universität Aarhus in Dänemark an. Für ihre Forschungstätigkeit wurde Elisabeth Gruber bereits mehrfach ausgezeichnet.

Zum Thema der  ”Science Night”

Das Leben auf unserer Erde, so wie wir es kennen, wäre ohne Fotosynthese nicht möglich und auch die große Bedeutung des Sehens ist wohl unumstritten. Schon im Kindesalter wird uns beigebracht, dass das Licht für beide Prozesse eine fundamentale Rolle spielt. Aber wie genau verwenden die PflanzenLicht, um aus Wasser und Kohlendioxid den notwendigen Zucker und Sauerstoff herzustellen? Und was steckt hinter dem Prinzip der Stäbchen und Zäpfchen auf unserer Netzhaut, die das Hell-, Dunkel- und Farbsehen ermöglichen? Die Antwort auf beide Fragen ist bei lichtabsorbierenden Farbstoffen, den sogenannten Chromophoren, zu finden. Diese Moleküle können Licht in einem bestimmten Wellenlängenbereich absorbieren und setzen so die lebenswichtigen Prozesse in Gang. In der Natur sind diese Chromophore in ein Geflecht aus Proteinen eingebettet. In unseren Laboratorien vereinfachen wir diese komplexen Systeme, indem wir die Chromophore von ihrer natürliche Umgebung isolieren und in die Gasphase bringen. Anstelle von Sonnenlicht bestrahlen wir diese Moleküle mit einem Laser bestimmter Wellenlänge und studieren so die intrinsischen, photophysikalischen Eigenschaften der Chromophore. Erst wenn wir die kleinsten Bauteile verstehen, können wir diese Schritt für Schritt vergrößern und die in der Natur vorkommenden Systeme nachbauen.

24. Mathematik-Modellierungswoche

Vom Sonntag, den 24. März bis zum Freitag, den 29. März 2019 fand in der Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal in Tramin die 24. Mathematik-Modellierungswoche statt. Das Ziel dieser Woche war es, komplexe Probleme aus der Praxis mithilfe von Mathematik zu analysieren, “modellieren” und eine Lösung für diese zu finden. Die Aufgaben wurden zum Teil von Südtiroler Betrieben gestellt und beinhalteten in diesem Jahr Problemstellungen zum Thema Wasserstoff für die Mobilität, Optimierung der Ertragsregulierung im Weinbau, das italienische Rentensystem, “Flatfields für Gummer” und die Entwicklung und Implementierung eines Algorithmus für die Expressschlingen des Unternehmens Vertical-Life. 25 Schülerinnen und Schüler sowie 10 Lehrpersonen knobelten an den Aufgabenstellungen. Vom Realgymnasium und der Technologischen Fachoberschule Meran waren dabei (von links nach rechts): Simon Mitterhofer, Christian Braunhofer, Daniela Gerstgrasser, Katherina Telser, Julia Überbacher, Lenard Linser

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