Fernunterricht am RG

Schulamtsleiterin Falkensteiner: „Die Teilnahme am Fernunterricht ist für die Schüler*innen verpflichtend.“

Schulamtsleiterin Sigrun Falkensteiner betont in einem Rundschreiben vom 12. März, dass es vorrangiges Ziel bleiben muss, den Bildungserfolg der Schüler*innen zu gewährleisten. Es folgen im Rundschreiben einige wichtige Ausschnitte aus dem Schreiben: „Ziel des Fernunterrichts ist es nicht, die üblicherweise zu absolvierenden Lerninhalte vollinhaltlich abzudecken, sondern ein Mindestmaß an Bildungstätigkeit für alle Schüler*innen aufrecht zu erhalten und den Kontakt zwischen Schule und Familien nicht abreißen zu lassen."

"Damit das Lernen auch in der Zeit des „Fernunterrichts“ gut weiterlaufen kann, soll die Zeit vorrangig zur Festigung von Kompetenzen und zur Wiederholung von Inhalten genutzt werden. Darüber hinaus können die Schüler*innen – immer angepasst an ihr Alter und ihre Möglichkeiten - sich im Rahmen von Selbststudium an neue Themen annähern und Inhalte selbstständig erarbeiten."

"Es sollte jedoch die Möglichkeit geboten werden, diese Lernbereiche entweder nach Wiederaufnahme des Schulbetriebs oder auch während des „Fernunterrichts“ auf digitalem Weg, im unmittelbaren Austausch mit der Lehrperson, zu vertiefen, so dass Rückfragen von Schüler*innen und Zusatzerläuterungen der Lehrpersonen möglich sind. Grundsätzlich soll der Fernunterricht auf digitalem und telematischem Weg organisiert werden."

"Die Teilnahme am „Fernunterricht“ ist für die Schüler*innen verpflichtend. Nicht zuletzt, weil diese Tage ja auch für die Gültigkeit des Schuljahres als geleistet gelten. Um das Ausmaß, Umfang und Anforderungsgrad der Arbeiten, die den Schüler*innen übermittelt werden, angemessen zu gestalten, ist eine Koordinierung der Tätigkeiten durch eine Lehrperson des Klassenrats (z.B. Klassenvorstand) nötig. Eine Überhäufung der Schüler*innen mit reinen Aufgabenpaketen ist auf jeden Fall zu vermeiden."

"Arbeiten, die in dieser Zeit von den Schüler*innen an die Lehrpersonen übermittelt werden, können auch bewertet werden. Wichtig ist, die mit der Aufgabenstellung bzw. dem Lernpaket verbundenen Bewertungskriterien transparent zu machen."
Soweit das Rundschreiben der Schulamtsleiterin.

Auch von Seiten unserer Schulverwaltung gibt es neue Anweisungen zum Fernunterricht. Direktor Alois Weis schreibt an die Schulgemeinschaft, es sei unerlässlich, dass wir unseren Schüler*innen weiterhin und verstärkt innovative Lehrangebote wie Fernunterricht anbieten. Und weiter „Achten Sie jedoch bitte darauf, dass wir unsere Schüler/-innen fordern, aber nicht überfordern, sprechen Sie sich dazu in Ihrem Klassenrat ab.“ Es sollen dabei geeignete Wege gefunden werden, die Schüler*innen auch auf Distanz zu bewerten. Im digitalen Register wurde dazu eine neue Option „Fernunterricht“ geschaffen.
Damit die Schüler*innen nicht überlastet werden, ersucht der Direktor, Termine und Arbeiten mit den Klassensprechern abzusprechen. Diese erhalten eine wichtige Koordinierungsrolle.

Für das Einsammeln von Schüler/-innen-Arbeiten stehen an unserer Schule zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Online-Hausaufgabe über das Register (Video dazu)
  • Abgabe per Email auf die persönliche Schuladresse (Nachteil: unübersichtlich)
  • Verwendung von Google Classroom (nur wenn schon in der Klasse bekannt)
  • Verwendung des LMS-Systems Justlearnit (Moodle) (nur wenn schon in der Klasse bekannt)
  • Mündliche Prüfungen/Präsentationen über eine Videokonferenz wie etwa GoogleMeet (nochmal das Video von Prof. Gianluigi Di Gennaro in ital. Sprache: Google Meet bzw. neu: Video zu Google Meet von Prof. AlexTrojer) - bitte mit den Schüler*innen im Voraus die Termine absprechen.
  • Alternative Ideen könnten genutzt werden, z.B. könnte Padlet eine Idee des Einsammelns von Projektarbeiten in Kunst, Fotos zum Arbeitsauftrag in Bewegung und Sport oder v.a.m. dienen. Ein kurzes Video dazu: Video #4 aus dieser Playliste

Schulen bleiben bis zum 3. April geschlossen!

Diese Entscheidung war angesichts der stark ansteigenden Zahl an infizierten Personen vorhersehbar: Ministerpräsident Giuseppe Conte kündigte am Montag, 9. März weitere einschneidende Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus an. Einer der Beschlüsse betrifft die Tätigkeit an Schulen, Kindergärten und Universitäten. Sie werden auf dem gesamten Staatsgebiet bis zum 3. April geschlossen bleiben. Italien ist bis Anfang April zur Sperrzone.  Die Reisefreiheit wird seit Dienstag unter dem Motto „Ich bleibe zu Hause“ stark eingeschränkt. Die Bürger dürfen ihre Wohnsitzgemeinde nur mehr aus dringlichen Gründen (berufliche und familiäre Verpflichtungen, Notfälle) verlassen. Alle sind angehalten, zu Hause zu bleiben und die Wohnungen nur mehr zu Arbeitszwecken und für dringliche Besorgungen zu verlassen.

Weiter Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Südtiroler Landesverwaltung unter: http://www.provinz.bz.it/news/de/news.asp?news_action=4&news_article_id=...

Coronavirus – Maßnahmen laut Dekret des Ministerpräsidenten vom 8. März 2020

Das Dekret des Ministerpräsidenten vom 8. März 2020 sieht vor, dass auch die Sitzungen der Kollegialorgane bis 03. April 2020 ausgesetzt sind.

Abgesagt sind:

  • die Sitzung des Lehrerkollegiums am 18.03.
  • die Sitzung der AG „ZIB“ am 18.03.
  • der Elternsprechtag am 25.03.
  • die Informationsabende RG und TFO für die Eltern der neuen 1. Klassen
  • die INVALSI-Tests im März
  • sämtliche Fachgruppen- und Planungssitzungen (z.B. Arbeitsgruppen)
  • die Schülermobilität nach Ansbach im Rahmen von Erasmus+ vom 30.03 bis 03.04.
  • die „Science Night“ am 02.04.
  • Die Schulsekretariate bleiben bis zum 3. April von 8:00 – 13:00 Uhr geöffnet.

Die Notverordnungen des Landeshauptmanns sind auf der Homepage des Bevölkerungsschutzes gesammelt und veröffentlicht:  www.provinz.bz.it/sicherheit-zivilschutz/zivilschutz/coronavirus.asp

Die Verordnungen des Staates finden Sie auf der Homepage des Unterrichtsministeriums: www.istruzione.it/coronavirus/norme.html

Schulische Aktivitäten im Zeitraum 05.03.2020 – 15.03.2020

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler/-innen,

während der Aussetzung der Unterrichtstätigkeiten vom 5.–15. März 2020 werden sich die Lehrpersonen unserer Schule an ihre Schüler/-innen wenden und im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten Formen des Fernunterrichts und anderer alternativer didaktischer Tätigkeiten (Übermitteln von Aufgabenstellungen, Übungen und Übungshinweisen usw.) anbieten. Dazu werden die Lehrpersonen über das digitale Register bzw. über E-Mail mit ihren Schülern/-innen Kontakt aufnehmen. Ich ersuche euch, liebe Schüler/-innen, deshalb regelmäßig in das digitale Register Einsicht zu nehmen und eure Emails abzurufen.

An die Schüler/-innen mit Lernrückständen appelliere ich, die Gelegenheit zu nutzen und an diesen Defiziten zu arbeiten.  Auch für die Schüler/-innen der Abschlussklassen bietet die kommende Woche eine gute Gelegenheit, sich intensiv auf die Abschlussprüfung vorzubereiten.

Ich bedanke mich bei den Eltern und Schülern für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit und verbleibe

mit besten Grüßen

Alois Heinrich Weis
Schuldirektor RGTFO Meran

Aussetzung der didaktischen Tätigkeiten wegen des epidemiologischen Notstandes aufgrund des COVID-19

Gemäß Dekret des Ministerpräsidenten zum Schutz der Gesundheit vom 04.03.2020 sind die didaktischen Tätigkeiten am Realgymnasium und an der Technologischen Fachoberschule Meran vom 5. März 2020 bis zum 15. März 2020 ausgesetzt.

Alle für diesen Zeitraum geplanten Tätigkeiten und Veranstaltungen sind auch ausgesetzt. Dies gilt ebenso für die Infoabende für die Eltern der Neueinschreibungen des Schuljahres 2020/2021. Das Schulsekretariat bleibt geöffnet. Weitere Informationen folgen, sobald von offizieller Seite neue Weisungen eintreffen.

Im Anhang Dringlichkeitsmaßnahmen, Hygienrichtlinien und Informationen des Landes zum COVID-19-Virus 26.02.2020:

Das LESEGESICHT des Monats März 2020 ist Armin Zöggeler

LESEGESICHT Armin Zöggeler - die Südtiroler Rodellegende
Schau vorbei in deiner Schubibliothek!

Armin Zöggeler antwortet auf folgende Interviewfragen:

  • Welches Buch liest er gerade?
  • Welche Rolle spielen Bücher in seinem Leben?
  • Was liest er gerne?
  • Wann und wo liest er am liebsten?
  • Wer ist sein Lieblingsautor/in?
  • Welche waren seine Lieblingsbücher in jungen Jahren?
  • Welches Buch würde er auf eine einsame Insel mitnehmen?
  • Welches Buch hätte er lieber nicht gelesen?
  • Welcher Buchtitel steht für sein Lebensmotto?

Hier zum Herunterladen die Lesegesichter seit dem Herbst:

Wir und unser Supermarkt - 19. Feb. 14.30 Uhr

Wie nachhaltig leben? Einladung an unsere Schülerinnen und Schüler
Im Rahmen der verschiedenen Initiativen, die die AG „nachhaltige Schule“ gestartet hat, findet am Mittwoch, 19. Februar um 14.30 Uhr im Mehrzwecksaal ein runder Tisch mit Vertretern*innen der Supermärkte zum Thema: „Wie können wir nachhaltiger einkaufen?“ statt.
Gelegenheit aus erster Hand Informationen zu erhalten, die uns alle betreffen und sehr viel mit Nachhaltigkeit zu tun haben.

Interessante Begegnung mit den Carabinieri

Der derzeitige Kommandant der Carabinieri in Meran, Oberstleutnant Ferdinando Nasta, und seine Mitarbeiterin Nadine Peuer standen kürzlich den Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen Rede und Antwort.  Die Begegnung wurde von Gianluigi Di Gennaro organisiert und gehört zum Bildungsauftrag „Politische Bildung“ der Schule. Nach einem Einführungsfilm in die Geschichte und die zahlreichen Aufgabenfelder der Carabinieri in Italien konnten die Schüler den zwei Carabinieri-Vertretern zahlreiche Fragen stellen. Unter anderem ging es um Alkohol am Steuer, Drogenkonsum, Verhalten in Notsituationen sowie Volljährigkeit und den damit verbundenen Rechten und Pflichten.

Nasta erinnerte die Schüler an die Notrufnummer 112. In Notfällen ist es das allererste, was es zu tun gilt: Telefon zur Hand zu nehmen und die Notrufnummer wählen.  Dies sei auch wichtig, da man so jemanden jederzeit orten und rasch Hilfe schicken kann. Was den Konsum von Cannabis und leichten Drogen betrifft, ermahnte Nasta zu Vorsicht, da diese mit Chemikalien gestreckt würden. Problematisch sei der Cannabiskonsum auch, da man so in ein kriminelles Umfeld gerate.

Die 19-jährige Nadine Peuer aus Kurtinig erzählte den Schülern von ihrer Motivation, nach der Matura zu den Carabinieri zu gehen. Einen Alkoholtest sollte man nie ablehnen, da man sich damit nur größere Probleme schaffe. Bei Drogenkonsum kann eine Urinprobe verlangt werden. „Man sollte sich nie noch ein weiteres Problem schaffen, sollte man mit etwas Illegalem erwischt werden“, riet Nasta den Schülern auf die Frage, was geschieht, wenn man vor einer Kontrolle flüchtet. Volljährigkeit bedeute vor allem Verantwortung zu übernehmen für sich und die anderen, der sich im Respekt für unsere Gesellschaft ausdrücke.

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