LANDESMEISTERSCHAFT VOLLEYBALL JUNIORINNEN

In der Bozner Stadthalle fand kürzlich die Volley - Landesmeisterschaft der Kategorie Juniorinnen statt. Unsere Schule war mit einem Mädchen - Team aus der Klasse 4A vertreten, bestehend aus den Spielerinnen BERGER ANNA, PIXNER NADIN, VANZO LARA, PITULA KLAUDIA, STROBL LAURA, KARASANI ALESSIA, MAIR HANNAH und INNERHOFER HANNA.

Gespielt wurde in 2 Kreisen a` 5 Teams.

Die Vorrunde verlief wie folgt:

SPCTS Einaudi Bozen - RG MERAN             13 : 27

Liceo Carducci Bozen  - RG MERAN            22 : 15

OfL WFO Auer - RG MERAN                         27 : 13

OZ Schlanders : RG MERAN                         20 : 19

Als Vierte der Gruppe A bedeutete, dass wir uns mit der WFO “Heinrich Kunter” Bozen um Platz 7 und 8 duellieren mussten. Nach anfänglicher Führung schlichen sich immer mehr Eigenfehler ein und somit mussten wir uns mit dem 8. Endrang begnügen. Unser zum Großteil aus reinen Hobbyspielerinnen bestehende Team war mit Einsatz bei der Sache und so war das Ergebnis o.k. und alle fuhren mit einer tollen Erfahrung reicher nach Hause. (Text und Foto: Karl Holzner)

ShS - Schüler/Schülerinnen helfen Schülern/Schülerinnen

Die Arbeitsgruppe  „Schüler/innen helfen Schüler/innen“ bietet die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassenstufen zusammen zu bringen, damit sie voneinander lernen können. Wer Rat und Hilfe sucht, kann sich an die Mitschüler/innen, die in der Liste eingetragen sind, wenden.

Wir suchen immer TUTOREN/TUTORINNEN, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Stärken mit Mitschülern der unteren Klassenstufen zu teilen:

  • durch Hilfe bei den Hausaufgaben
  • durch Erklärungen der Lerninhalte
  • durch gemeinsame Vorbereitung auf Prüfungen, Tests und Schularbeiten
  • durch Beratung und Unterstützung

Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten werden besser, gute Schüler/innen können ihre Stärken weiter ausbauen! Dass Jugendliche von ihren Mitschülern manchmal besser und motivierter lernen als im Unterricht, ist gemeinhin bekannt. Als Tutor/in trägst du auch zum Lernerfolg bei. Daher wird deine Mitarbeit von mind. 8 Stunden im Schuljahr bei der Berechnung des Schulguthabens bzw. bei der Verhaltensnote berücksichtigt. Es reicht eine einfache Selbsterklärung, die du deinem Klassenlehrer am Ende des Schuljahrs gibst. Für weitere Informationen wende dich an deine Lehrpersonen. (Die Arbeitsgruppe „Schüler/innen helfen Schüler/innen“)

Liste der Tutoren und Tutorinnen

Cross-Lauf: Wir sind Landesmeister

Am Donnerstag, 9. November fand auf den Bozner Talferwiesen die Landesmeisterschaft im Cross-Lauf statt. 280 OberschülerInnen nahmen daran teil. Für das RG/TFO starteten in der Kategorie Jugend wie seit langem nicht mehr 2 Mannschaften.

Nach hartem Kampf gelang es der Mädchenmannschaft mit Martina Falchetti (2. Platz), Emma Garber (5. Platz), Sara Frick (7.Platz) und Sara Buglisi den Landesmeistertitel zu holen. Somit sicherten sie sich als beste Mannschaft einen Startplatz für die Italienmeisterschaft im Frühjahr.

Bei den Buben starteten Michael Unterthurner, Jonas Felix Gasser, Matias Verdorfer und Moritz Drescher. Michael Unterthurner erlief den 3. Platz. Wir gratulieren! (Text und Fotos Prof. Resch)

Tagung zum Thema „Glaube und Religion gestern, heute & morgen"

 „Wir fühlen, dass selbst wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind“, schrieb Ludwig Wittgenstein.  Der berühmte Philosoph brachte damit auf den Punkt, was auch das Resümee  einer hochkarätig besetzten Tagung zum Thema „Glaube und Religion gestern, heute & morgen“ am Realgymnasium und der TFO Meran am Montag war.

„Es ist dies unser Beitrag zum 700-Jahr-Jubiläum“ der Stadt Meran, sagte Schuldirektor Franz Josef Oberstaller und freute sich, dass es gelungen war, Bischof Ivo Muser für die Tagung zu gewinnen. Paul Rösch erinnerte an die vielen Glaubensgemeinschaften, die um die Jahrhundertwende in der auflebenden Kurstadt Fuß fassten. „Die Kurgäste brachten auch ihre Weltanschauungen  und Wertvorstellungen, ihren Glauben und ihre Religion mit“, sagte Merans Bürgermeister. Weltoffenheit und Vielfalt präge die Stadt bis in unsere Zeit.

Eva Pletz und Klaus Refle, beide unterrichten Religion an der Meraner Oberschule, führten mit ihren Schülern in das Tagungsthema ein. Während früher Jugendliche sehr kritisch, auch ablehnend dem Religionsunterricht gegenüberstanden, zeigten sie heute nicht selten Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber religiösen Themen, bedauerte Refle. Trotzdem sei die Sehnsucht nach sinnerfülltem Leben und das Sprechen über existenzielle Fragen unter Jugendlichen stark. Dass sich die letzten großen  Lebensfragen nur religiös beantworten ließen, unterstrich dann auch Bischof Ivo Muser. Dabei gehe Religion über Ethik und Moral hinaus, indem sie auf etwas Höheres verweise.

Aufhorchen ließ der Bischof mit seiner Aussage zur Ambivalenz von Religion. Jede Religion könne sinnstiftend, aber auch zerstörerisch wirken. Das zuzugeben, sei Voraussetzung für einen Dialog zwischen den Religionen“, meinte Muser. Dass die institutionalisierten Religionen  zwar die wesentliche Fragen stellten, diese aber meist naiv, wenn nicht gar falsch beantworteten, meinte hingegen der Historiker Hannes Obermair. Religionen reagierten auf die Unsicherheiten und Ängste der Menschen und verkauften „Glauben als Hypothek für das Jenseits“. Als Agnostiker sei das Leben zwar schwerer auszuhalten, meinte Obermair, „aber ein freies Denken sei doch viel spannender und herausfordernder“.

Dass im Glauben eine enorme Kraftquelle stecke, die man nicht leichtfertig vertun sollte, mahnte Martin Krautwurst. Der Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Meran lud dazu ein, die sinnstiftende Kraft des Glaubens für eine bessere Welt als „Geländer für das eigene Leben“ anzunehmen. Weniger über Religion und Glauben zu sprechen, dafür Taten der Menschlichkeit und für Frieden in den Mittelpunkt zu rücken, dafür plädierte Mirko Wenter, der Vizepräsident der Jüdischen Gemeinde von Meran. Mehr Aufgeschlossenheit innerhalb der katholischen Kirche wünschte sich Lara Vanzo, die die Schülerseite am Podium vertrat. Dass Religionen noch heute die Rechtfertigung für Zwiespalt und Kriege lieferten, erschüttert die Oberschülerin. Nur gemeinsam hätten die Weltreligionen Zukunft und könnten so für einen dauerhaften Frieden wirken. Moderiert wurde die Tagung von Eberhard Daum. (Text und Fotos: Josef Prantl)

 

 

Praktika - Wichtige Informationen für Schüler und Eltern

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, anbei erhalten Sie Informationen zum Bereich Schule-Arbeitswelt. Laut Rundschreiben des Schulamtsleiters Nr. 32/2017 werden die praktischen Erfahrungen der Schüler/innen bei der staatlichen Abschlussprüfung ab Schuljahr 2018-19 an Bedeutung gewinnen. Der Schulrat wird im Dezember die Regelung, die vom Lehrerkollegium ausgearbeitet wurde, an unserer Schule beschließen und den Dreijahresplan entsprechend anpassen. Der Direktor, Dr. Franz Josef Oberstaller

Lesen Sie hier das vollständige Dokument

Bibliothek holt eine positive Begutachtung

Am 20. September ist unsere Schulbibliothek von einem Zweierteam (Vertreter Amt für Bibliothekswesen, Schulbibliothekarin) auf Qualitätsstandards hin begutachtet worden. Insgesamt hat unsere Bibliothek, laut Auditoren, überdurchschnittlich abgeschnitten. Im Wortlaut: „Das gute Abschneiden gleich beim ersten Audit ist u.a. auch auf die gute Zusammenarbeit und das persönliche Engagement von Schulbibliothekarin und Bibliotheksleiter zurückzuführen.“ Konkret heißt das, es wurden 95 von 121 Punkten erreicht (zum Bestehen braucht es mind. 78,5 Punkte). Das freut uns als Schulteam und speziell das Bibliotheksteam!

Hier können Sie die Zusammenfassung des Berichts lesen.

Glaube und Religion gestern, heute & morgen

In Meran haben vor rund 100 Jahren neben der katholischen Mehrheit die jüdische, evangelische, anglikanische und orthodoxe Kirche Gemeinden errichtet. Unser Beitrag zum heurigen 700-Jahr-Jubiläum der Stadt ist vor diesem Hintergrund eine Tagung zum Thema „Glaube und Religion gestern, heute & morgen“.

Rückblickend möchten wir eine Analyse der Bedeutung von Religion und Glauben unternehmen: in der Vergangenheit, in unserer Zeit und in Zukunft. Noch vor 40 Jahren prophezeiten viele Sozialwissenschaftler, dass die Religion in der modernen Welt verschwinden und durch die Naturwissenschaften ersetzt werden würde. Sie haben sich geirrt. Religion und Glaube bestimmen noch immer das Leben der meisten Menschen auf der Erde. Was folgt daraus im Zeitalter der Globalisierung? Der Siegeszug des Fundamentalismus? Ein Kampf der Kulturen? Die Erneuerung der Kirchen? Die Gegenwart ist keine gottlose Zeit, sondern stark geprägt durch eine Attraktivität religiösen Glaubens. Wie können die Religionen für die Menschen aber zum Heil werden und eine Welt des Miteinanders und Friedens schaffen? Mit Beängstigung blicken wir aber auch auf Tendenzen von zunehmendem Fanatismus, von Politisierung und  Instrumentalisierung der Religion in unserer Zeit.  Damit möchten wir uns am kommendenMontag, 13. November 2017 auseinandersetzen. Unter der Leitung von Eberhard Daum diskutieren mit uns Bischof Ivo Muser,  Pfarrer Martin Krautwurst (Evangelische Gemeinde Meran), Prof. Paul Imhof  (Theologe), Federico Steinhaus (Jüdische Gemeinde Meran), Abdelslam Termassi (Imam von Brixen), Hannes Obermair (Historiker) und zwei Schüler unserer Schule.

Die Tagung findet am 13. November von 10.45 Uhr bis ca. 13.00 Uhr im Mehrzwecksaal unserer Schule statt.  Alle Eltern und die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

 

Die Klasse 1A RG im Archiv

Im Landesarchiv in Bozen hatten wir einen interessanten Tag. Wir bekamen eine Führung durchs Archiv und seine Werkstätten und ich hätte nie gedacht, dass so viele Menschen in einem Archiv arbeiten.

Im Depot tief im Keller des Hauses befinden sich verschiedene Archivalien, wie z.B.​ ein 800 Jahre altes Pergament. Neben einer Genealogie, also dem Stammbaum einer adeligen Familie, der als Beweis dafür galt, dass diese Familie seit Generationen adelig war, zeigte uns die Archivarin Evi Pechlaner ein sehr altes Verfachbuch, in dem ein Hexenprozess in Sarnthein dokumentiert war; dort stand, wie die vermeintliche Hexe gefoltert wurde, bis sie zugab, dass sie eine Hexe war. Leider hat eine Maus dieses alte Buch angefressen und deshalb kann man heute einige Textstellen nicht lesen, doch durch den Zusammenhang kann man trotzdem auf den Inhalt schließen. Im Tagebuch eines Adeligen lasen wir schließlich, dass dieser einen Saltner (er beschützte Weingüter vor Plünderern) zu Tode geschlagen hatte. Fazit: Jede einzelne Archivalie hat ihre Geschichte.
Ela Alushi, 1A

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