„Sie haben das Realgymnasium Meran geprägt“ - Farewell to two deserving teachers

Elisabeth Frei und Petra Waldner waren ohne Zweifel zwei Säulen des Realgymnasiums „Albert Einstein“ Meran. Mit dem heurigen Schuljahr treten die erfahrene Mathematik- und die Englischprofessorin in den Ruhestand. Mehr als drei Jahrzehnte haben sie an der Schule gelehrt, gearbeitet, gewirkt und hinterlassen starke Spuren. 
Nach dem Abschluss der Lehrerbildungsanstalt hat die Burgstallerin Elisabeth Frei in Innsbruck Mathematik studiert und war seit 1990 am Realgymnasium tätig. „Die Haltung und das Handeln von Frau Prof. Elisabeth Frei war gekennzeichnet durch ihre, besonders in Hinblick auf Kinder und Jugendliche, wohlwollende Art, wobei sie immer die passende Distanz zu wahren wusste und Bildungsziele nicht aus den Augen verlor. Gleichzeitig war sie für die Lehrer und Lehrerinnen an unserer Schule stets eine verlässliche, hilfsbereite und sehr geschätzte Arbeitskollegin und dabei auch vielen eine gute Freundin“, erinnert sich ein Kollege. Lange Zeit war sie außerdem Schulbibliotheksrat tätig. 
Die Meranerin Petra Waldner hat als Oberschülerin das Realgymnasium besucht, in Verona Sprachen studiert und war seit  1986 an der Schule als Englischlehrerin tätig. „Frau Waldner hat mit Begeisterung unterrichtet und sich in diesen Jahrzehnten am Realgymnasium Meran als Expertin und Koordinatorin in vielen Bereichen eingesetzt, darunter in der Schulentwicklung, in der Projektarbeit und Lehrerfortbildung“, sagte Direktor Alois Weis.  „Das Realgymnasium war mir immer ein Stück Heimat und ein wenig Familie und gerade deswegen fällt mir der Abschied schwer,“ bedauerte die engagierte Englischlehrerin auf der Abschiedsfeier Ende August. Die Schule dankt ihren zwei verdienten Lehrpersonen für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Jugend und Schule.

 

22 Hunderter und viele glückliche Gesichter

Realgymnasium und TFO Meran blickt auf ein ereignisreiches Schuljahr zurück

 


Die „Bestenliste“ am Realgymnasium und der TFO Meran setzt sich folgendermaßen zusammen: (v.l. 1. Reihe) Simon Tirapelle, Thomas Kaufmann, Jonas Zöggeler, Aris Mandolini, Ludwig Xaver Platter, Marie Hofer, Maximilian Felix Zuech, Katharina Stieger („100 mit Auszeichnung“), Nike Deianira Frick, Philipp Pfitscher, Direktor Alois Weis; (v.l. 2. Reihe) Hannes Unterholzner, Leonie Pircher, Lisa Turini, Lisa Weithaler, Lea Pichler, Madlen Kofler, Leonie Verdorfer, Bettina Strohmer, Lisa Hager von Strobele, Sarah Lobis, Petrela Greis, Alexander Oberhofer

Reichlich Anlass zur Freude bot die heurige Abschlussfeier und Diplomübergabe an die Maturantinnen und Maturanten: 22 Schülerinnen und Schüler - 16 am Realgymnasium und 6 an der TFO  -  erreichten die Höchstpunktezahl; die Meranerin Katharina Stieger wurde „mit Auszeichnung“ geehrt. 
Zur Diplomfeier am vergangenen Samstag waren Eltern und Schüler in den voll besetzten Mehrzwecksaal der Schule gekommen, um gemeinsam zu feiern und auf ein erfolgreiches Schuljahr zurückzublicken, das endlich wieder im Normalbetrieb stattfinden konnte. So auch die staatliche Abschlussprüfung, die wie vor Corona durchgeführt wurde. Direktor Alois Weis bedankte sich bei der Schulgemeinschaft für die gute Zusammenarbeit und ermunterte die 137 Maturantinnen und Maturanten „ihre Augen vor den gesellschaftlichen Herausforderungen nicht zu verschließen und Menschen, denen es nicht so gut geht, zur Seite zu stehen.“ 
Höhepunkte im heurigen Schuljahr waren die Jubiläumsfeier „50 Jahre Realgymnasium und 30 Jahre TFO“, aber auch viele Projekte, Lehrfahrten und Veranstaltungen konnten wieder durchgeführt werden. „Vieles ist in- und außerhalb des Klassenzimmers geschehen und es ist eine große Lebendigkeit in die Schule zurückgekehrt“, freute sich Direktor Weis. Ihre Spuren hat die Pandemie aber auch hinterlassen; so haben die seelischen Nöte bei Schülern zugenommen und nicht alle haben nach Fernunterricht und Lockdown in den alten Rhythmus ohne Schwierigkeit zurückgefunden. 
Mit Einlagen von ABBA und klassischen Ohrwürmern sorgte die Schulband am Samstag für beste Stimmung. Die 7 Maturaklassen hatten Bilder und Aufnahmen aus den vergangenen Schuljahren vorbereitet und mit einem Umtrunk endete die feierliche Diplomübergabe nach der obligaten Unterschrift bei Schulsekretärin Claudia Cassin. 

Abschlussfeier der 5. Klassen

Am Samstag, 8. Juli findet ab 9 Uhr im Mehrzwecksaal die Abschlussfeier mit der Diplomübergabe statt. Schüler und Schülerinnen der TFO und RG werden damit nach ihrer Schulkarriere entlassen. Die Schulgemeinschaft wünscht einen guten und fruchtbaren Weg durchs Leben!  

PNRR RG TFO Meran - Auschreibungen und Dokumente

 

Bekanntmachungen, Ausschreiben und Dokumente zum PNRR. Siehe LINK
Der italienische Aufbau- und Resilienzplan nennt sich PNRR (it. Piano Nazionale di Ripresa e Resilienza, PNRR) und ist an Mittelzuweisung aus dem EU-Konjunkturpaket »Next Generation EU« geknüpft.

Kaninchen gehen in die Sommerfrische

Heute, am 15. Juni, fand der Umzug der Kaninchenweibchen im Innenhof der Schule statt. In der dritten Stunde haben die Schüler*innen der 1ARG angefangen, den Stall und die Umzäunung abzubauen sowie die Kaninchen in Reisekäfige zu verfrachten. Zusammen mit Prof. Spitaler wurden sie dann von drei Schülerinnen zur vereinbarten Übergabestelle in Algund gebracht. Dort angekommen wurden sie vom Kaninchenzüchter Christian Kuntner entgegengenommen.

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Er wird sie den Sommer über versorgen und verpflegen und hat sich sehr über die Dankeskarte gefreut, die eine Schülerin gebastelt hat. Nach den Sommerferien werden sie dann wieder von den Schüler*innen der 2ARG und Prof. Spitaler abgeholt und dürfen wieder den Innenhof beziehen. Der Stall und die Umzäunung werden neu aufgebaut.

Emilia Unterberger, RG1A

Prämierung Leszeichen-Wettbewerb

 


Die Prämierten der 1A mit ihrer Kunstlehrererin

 

Die Klassen 1A und 1 B des Realgymnasiums haben sich in einem kreativen Projekt im Fach Kunstgeschichte und Zeichnen unter Anregung von Maria Inés Klose mit der Herstellung von Lesezeichen beschäftigt. In Kooperation mit der Schulbibliothek wurden die interessantesten Lesezeichen dann auch gedruckt. Parallel zu einer kleinen Ausstellung der Lesezeichen in der Bibliothek fand in der Folge eine Online-Abstimmung unter den Schülerinnen und Schülern unserer Schule statt, wobei es darum ging, das gelungenste Lesezeichen auszuzeichnen. Die drei Meistgewählten stammten alle aus der Klasse 1 A:

1. Marlene Bormuth (Entwurf mit getrockneten Blumen)

2. Elena Plank (Motive mit Aquarell und handgeschriebenem Text)

2. ex-aequo Erik Vigl ( “abstrakte Malerei”)

Die drei wurden in einer kleinen Zeremonie vom Bibliotheksleiter ausgezeichnet, wobei die Bibliothekarin Birgit denPreis überreichte, eine Freikarte für den Eintritt ins Meraner Lido. Aber auch für alle anderen gab es kleine Trostpreise.

 


Das meistgewählte Lesezeichen

 

Scopoli-Preis geht an Klasse RG4C

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Vordere Reihe von links: Karin Kompatscher, Kuratorin der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, war Gastgeberin. Im Deustersaal fanden heute botanisch-historische Vorträge statt. 

Neben ihr: Heribert Reif, pensionierter Leiter des botanischen Gartens Dortmund. Er verlieh im Rahmen der Veranstaltung den mit 1000€ dotierten Scopoli-Preis. Scopoli war Botaniker aus dem Fleimstal, wurde genau heute vor 300 Jahren geboren und ist Erstbeschreiber der Sommerlinde (Tilia platyphyllos SCOP.), um deren historische und derzeitige Verbreitung es bei den Vorträgen ging. 

Weiter rechts eine Delegation der Schülerinnen der Klasse 4C des Realgymnasiums Meran, die das preisgekrönte Projekt der Gestaltung der Naherholungszone an der Wildbachverbauung des Mutbachs durchgeführt hatte.

Die meisten anderen Personen auf dem Foto sind Mitglieder der DDG, der Deutschen Dendrologischen (gehölzkundlichen) Gesellschaft, die sich an einer von Heribert Reif geleiteten Exkursion zu den Linden in Südtirol und Umgebung beteiligen. 

RG4C, 13.6.2023

Audio: Südtiroler:innen des Tages 

Naherholungszone auf Mutbach-Damm: Gemeinschaftsarbeit trägt Früchte

Das mittlerweile preisgekrönte Projekt der Klasse 4C des Realgymnasiums Meran auf dem Mutbach-Damm zwischen Meran und Algund ist seit heute (12. Juni) offiziell als Naherholungszone freigegeben.

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Gruppenbild der Klasse 4C des Meraner Realgymnasiums mit Landesrat, Wildbachverbauungsamtsdirektor, Schuldirektor, Vizebürgermeisterin, Bürgermeister (Foto: LPA/Maja Clara)

An der Gemeindegrenze zwischen Meran und Algund hat die Wildbachverbauung einen Damm zum Schutz vor Murgängen aus dem Mutbach und dem Petererbach errichtet. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West und der Stadtgärtnerei Meran hat die Klasse 4C des Realgymnasiums "Albert Einstein" Meran in den vergangenen drei Monaten eine Naherholungszone für die Bevölkerung gestaltet, 300 Hecken und 30 Bäume gepflanzt, Wildrosen, Apfel-, Kirsch-, Kastanien- und Mandelbäume, eine Eiche, Liguster, Holunder, Hartriegel und Weiden.

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Bevölkerungsschutzlandesrat Arnold Schuler hat heute (12. Juni) gemeinsam mit dem Direktor im Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West Peter Egger, dem Direktor des Realgymnasiums Meran Alois Heinrich Weis und den 18 Schülerinnen und Schülern der Klasse 4C, dem Verantwortlichen der Dienststelle für Grünanlagen und Umwelt der Gemeinde Meran Marco Masin, der Bürgermeister-Stellvertreterin der Gemeinde Meran Katharina Zeller und dem Bürgermeister der Gemeinde Algund Ulrich Gamper die Naherholungszone offiziell für eröffnet erklärt.

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Bei der Feierstunde anwesend war auch eine Delegation der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft, die der Klasse 4C für das Mutbach-Projekt eine Auszeichnung verliehen hat: den Scopoli-Preis für hervorragende Schülerarbeit, benannt nach dem vor genau 300 Jahren verstorbenen Botaniker und Arzt Johann Anton Scopoli (geboren am 13. Juni 1723 in Cavalese, verstorben am 8. Mai 1788 in Pavia). Der Preis wird den Schülerinnen und Schülern morgen (13. Juni) um 9.45 Uhr in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff überreicht.

Text und Bild: Maja Clara, Journalistin, Landespresseagentur..

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