SCHULMENSA: ANMELDEVERFAHREN FÜR DAS SCHULJAHR 2019/2020

Das Amt für Bildung und Schulen gibt hiermit bekannt, dass die Einschreibungen zum Ausspeisungsdienst für das Schuljahr 2019/2020 vom 15. April bis 15. Juni 2019 erfolgen können.
Bei Anmeldung nach dem 15. Juni 2019 kann die Zulassung des Schülers bzw. der Schülerin zur Schulverpflegung nur dann garantiert werden, wenn in der entsprechenden Mensa noch Kapazitäten frei sind.
Bei verspäteter Anmeldung werden Verzugsspesen, gemäß dem auf der Website der Gemeinde Meran veröffentlichten Reglement verhängt.
An der Schulverpflegung dürfen alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die in Meran eine Grund- ,Mittel- und Oberschulen besuchen, sowie begleitendes Lehrpersonal sofern sie ordnungsgemäß zum Schulausspeisungsdienst angemeldet sind.
Für das Schuljahr 2019/2020 erfolgt die Anmeldung AUSSCHLIESSLICH ONLINE über das Südtiroler Bürgernetz (MyCivis).

Das Rundschreiben mit weiteren Details finden Sie hier.

 

Europatag am 10. Mai

Europa gestern, heute, morgen

5. gemeinsamer Europatag im Schulzentrum von Meran am 10. Mai 

Zum fünften Mal veranstalten die Schulen im Schulzentrum von Meran einen gemeinsamen Europatag. Unser heuriges Motto lautet „Europa gestern, heute, morgen“. Wir möchten mit unseren Schülerinnen und Schülern zurückblicken, die Gegenwart analysieren und einen Blick in die Zukunft der Europäischen Union wagen. 

Im ersten Teil  des Europatages erwarten wir vier Gäste, die ein Impulsreferat zum Tagungsthema  halten. Europarlamentarier Herbert Dorfmann wird auf Geschichte und Gegenwart des „Jahrhundertprojekts Europäische Union“ eingehen. Der Arbeiterpriester Josef Stricker geht der Frage nach der sozialen Gerechtigkeit in der EU nach. Enrico Forti, zuständig für internationale Beziehungen in der Kommission, wird den rund 200 Oberschülern einen Einblick in die europäischen Institutionen ermöglichen und der Lehrer Thomas W. Smith zeigt die vielen Chancen für junge Menschen in der Union auf. 

Die europäischen Parlamentswahlen im Mai 2019 werden darüber entscheiden, ob eine demokratische Europäische Union  weiter Bestand hat.  Es ist augenfällig, dass  es an Solidarität in der EU mangelt. Das äußert sich in der der Armuts- und Flüchtlingsfrage ebenso wie im uneingelösten Wohlstandsversprechen für immer mehr Menschen. Spätestens seit der Finanzkrise dominiert der globale Kapitalismus und die Gegensätze in der Union haben sich verschärft. Welche neue Politik brauchen wir? Wie kann die Union erhalten werden? Wie sehen wir die Zukunft Europas in einer globalen Welt? 

Im zweiten Teil des Vormittags arbeiten die Schülerinnen und Schüler in gemischten Gruppen an vorgegebenen Themen zu Europa. Im Schulzentrum befinden sich die deutschsprachige Mittelschule, das Realgymnasium und die Technologische Fachoberschule sowie drei italienischsprachige Schulen: die Oberschule ‚Gandhi’, die Hotelfachschule „Ritz“ sowie die Landesberufsschule „Marconi“. Es nehmen jeweils zwei Klassenvertreter/innen Schulen an der Veranstaltung teil. Die Vorträge, Workshops und die Arbeit in den mehrsprachigen Schülergruppen stellt für uns eine große Bereicherung dar. Wir wollen damit auch ein sichtbares Zeichen für das Zusammenleben und die Zusammenarbeit in diesem Schulzentrum in Meran ‚als kleines Europa‘ setzen.

Der Europatag findet am Freitag, 10. Mai 2019 statt und beginnt um 8 Uhr im Mehrzwecksaal des Realgymnasiums und der TFO Meran. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Hier das Programm: 

Melanie Kiem in St. Petersburg

Melanie Kiem nahm Ende April an der Internationalen Mendeleev Olympiade in St. Petersburg teil. Sie konkurrierte im Team Österreich.

Vor 150 Jahren wurde von Dimitri Mendeleev am Austragungsort der Olympiade das Periodensystem der Elemente entwickelt, weshalb heuer ein ganz besonderes Jahr für die Chemie ist. In zwei theoretischen und einem experimentellen Wettbewerb zu je fünf Stunden mussten die TeilnehmerInnen äußerst komplexe Aufgabenstellungen aus allen Bereichen der Chemie auf hohem universitärem Niveau lösen und sich dabei mit 152 starken KonkurrentInnen aus 29 Ländern messen. Die Ergebnisse des österreichischen Teams lassen sich sehen und sind angesichts der erstmaligen Teilnahme an dieser Olympiade umso mehr beeindruckend. Magdalena Lederbauer (Sir Karl Popper Schule, Wien) konnte mit dem 32. Platz eine Silbermedaille im oberen Feld erreichen. Maximilian Hadek (BG/BRG Biondekgasse, Baden) und Melanie Kiem (RG Albert Einstein, Meran) verpassten mit dem 92. bzw. 105. Platz die Medaillenränge nur ganz knapp.

Das Wunder des Sehens - Science Night 2019

Traditionelle „Science Night“ mit der Physikerin Elisabeth Gruber

Warum ist der Schnee weiß?  Ein Antwort auf die Frage gab Elisabeth Gruber am Dienstagnachmittag im Algunder Thalguterhaus. Im Rahmen der traditionellen „Science Night“ des Realgymnasiums und der Technologischen Fachoberschule Meran ging die Wissenschaftlerin auf die faszinierende Welt des Lichts, des Sehens und der Farben aus der Perspektive der Physik und Biologie ein. 

Vor 600 Zuhörern referierte Elisabeth Gruber aus Naturns, ehemalige Schülerin des Realgymnasiums, zum Thema „Das Wunder des Sehens und der Fotosynthese“. Die Wechselwirkungen zwischen Licht, Gegenständen und Auge beantworten die Frage nach dem weißen Schnee.  Chromophore, also lichtabsorbierende Anteile von Farbstoffen, spielen eine zentrale Rolle. Neuschnee wirft bis zu 90 Prozent des Sonnenlichts zurück. Schwarz wird um uns alles, wenn das gesamte Licht absorbiert wird, erklärte Gruber. Die Rolle des Lichts bei der Fotosynthese war ein weiterer Schwerpunkt ihres Vortrags. 

Elisabeth Gruber hat an der Technischen Universität Wien Physik studiert und sich dort vor allem mit Ionenphysik beschäftigt. Nach diversen Aufenthalten, u.a.  in Caen, Bielefeld, Dresden und Cern setzt sie sich seit 2017 an der Aarhus Universität in Dänemark mit biophysischen Themen auseinander. Die ehemaligen Schülerin des Realgymnasiums Meran gewährte den Zuhörern einen interessanten Einblick in ihre konkrete Labor- und Forschungstätigkeit. Der große Applaus am Ende der Präsentation bewies, dass es Elisabeth Gruber gelungen war, das Publikum für ihre wissenschaftlichen Ausführungen zu begeistern.

Seit mehreren Jahren findet die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss Algund statt.

Wir waren dabei! 

Grandioses Finale von „Musik macht Schule“ in Bozen – Unsere Schulband war unter den Topfavoriten

Ein Bericht von Martin Verdorfer, 3AEL 

Fast 4 Stunden lang verfolgten 800 Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Land am Donnerstag (11.April) live den furiosen Abschluss des 1. Südtiroler Schulband-Contests im Stadttheater von Bozen. 15 Bands hatten es ins Finale geschafft, darunter auch unsere Schulband. Und so waren auch mehrere Klassen am Donnerstag in Bozen, um die RGTFO-Band anzufeuern. Grandios war dann auch der Auftritt unserer Band, zudem waren sie die Ersten auf der großen Bühne des Bozner Stadttheaters.  Südtirol 1-Moderator Martin Perkmann führte gekonnt und mit viel Schwung durch das Programm und sorgte für beste Laune und Stimmung bei den Schülern*innen und „Promis“ aus dem ganzen Land, darunter Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landesschuldirektorin  Sigrun Falkensteiner und last but not least  “The Voice”-Sieger Samuel Rösch. 

Den Auftakt zum Contest bot wie gesagt unsere Schulband. Sängerin Laura Wohl sorgte mit  einem überzeugenden Cover von  “I Will Always Love You” von Whitney Houston für Gänsehaut. Die Performance wurde vom Publikum mit einem tosenden Applaus und von der Jury mit anerkennenden Worten belohnt. Petra Gruber, Ugo Lorenz und Silvio Simonetti hatten unsere Schulband bestens für den Auftritt vorbereitet!

Nach diesem grandiosen Auftritt folgten noch 14 weitere Südtiroler Schulbands mit Musikstücken und hochkarätigen Darbieten unterschiedlichster Stilrichtungen. Thomas Hochkofler,  als „Joe von Afing“ bekannt, brachte mit seinem humorvollen Auftritt richtig Stimmung ins Stadttheater.  Zum Publikum gesellte sich nach der Halbzeitpause Landeshauptmann Arno Kompatscher, der sich vom Event begeistert zeigte und das Engagement der jungen Musiker in höchsten Tönen lobte. Der Initiator der Veranstaltung Philipp Achammer musste sich leider krankheitsbedingt entschuldigen lassen, richtet aber per Instagram seine Grüße aus und verfolgte das Event via Livestream,  so wie tausende andere Südtiroler im ganzen Land. Bevor die Jury den mit Spannung erwarteten Sieger bekannt gab, bot Stargast Samuel Rösch drei Stücke dar und begeisterte mit seiner Gesangskunst Jung und Alt. Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner macht es mit der Bekanntgabe des Siegers spannend: „Ihr seid alle toll! Aber die Entscheidung ist dennoch recht schnell gefallen: Die Sieger des ersten Südtiroler Schulband-Contests sind die ‚Rocket Monkeys“ von der Mittelschule Blumau!“. Und plötzlich brach der ganze Saal in tosendem Applaus aus. Alle freuten sich mit den 4 Mittelschülern aus Steinegg, auch die, die eigentlich gekommen waren, um ihre eigene Schulband anzufeuern. Die 4 Jungs durften den Scheck von 2000 Euro und den Applaus des Publikums in Empfang nehmen. Die Nachwuchsmusiker zeigten sich begeistert von der Möglichkeit, im Sommer beim Festival “Rock im Ring” als Vorband auftreten zu dürfen. Auch wenn unsere Schulband nicht gewonnen hat, zeigten sich alle begeistert über den tollen Vormittag und die ergreifende Darbietung.

 

 

How to make a difference

Weil großes Reden viel leichter von der Zunge geht als wirkliches, mühsames Handeln, bleibt es nach #FridaysForFuture und dazu ermahnenden Posts auf der Social Media Plattform Deiner Wahl leider auch meist nur dabei, beim Reden. Wir als Schüler sollten uns aber zumindest ernsthafte Gedanken darüber machen, wie wir selbst aktiv dazu beitragen können, unsere Zukunft etwas besser zu gestalten. Dabei muss man aber gar nicht mal so kompliziert denken: eine Möglichkeit ist zum Beispiel die Suchmaschine Ecosia, eine non-profit Organisation, die 80% ihrer Gewinne an gemeinnützige Naturschutzorganisationen, im Moment sind es WeForest und OZG, spendet, beides Programme zur Wald- und Regenwaldaufforstung. Seit Ende 2014 sind über 9 Millionen Euro von Ecosia gespendet und damit über 50 Millionen Bäume gepflanzt worden. Ecosia’s Einkommen stammt von seinen Werbeeinnahmen, wie das aller anderen Suchmaschinen auch, dabei werden im Schnitt ca. 50 Suchanfragen benötigt, um einen Baum zu finanzieren. Bei einer Laptopklasse mit 20 Schülern und zehn mal schnell-googlen am Tag wären das immerhin 4 bis 5 Bäume, die jede Klasse jeden Tag finanzieren könnte. Und das alles ohne Aufwand. Ecosia gibt es auch als Add-on für alle Browser und es basiert auf Bing, ist daher genauso effektiv wie Google’s Suchmaschine. Kein großer Unterschied für uns, aber sehr wohl einer für unsere Umwelt! (Hannes Perathoner, 5A)

#RGgoesEcosia

Weiterführende Links:

https://www.youtube.com/watch?v=z1AVgbI_1r0   

https://de.wikipedia.org/wiki/Ecosia

https://info.ecosia.org/what

SCIENCE NIGHT 2019

  Einladung zur SCIENCE NIGHT 2019

Das Wunder des Sehens und die Fotosynthese

mit

Dr. Elisabeth Gruber, Physikerin am Department of Physics and Astronomy Aarhus University, Dänemark           

Peter-Thalguter-Haus Algund

Dienstag, 16. April 2019 um 16.00 Uhr

Das Wunder des Sehens und die Fotosynthese

Science Night 2019

Das Realgymnasium ”Albert Einstein” und die Technologische Fachoberschule ”Oskar von Miller” Meran laden zur traditionellen Science Night 2019 ein, die am Dienstag, 16. April um 16 Uhr im Thalguterhaus Algund stattfindet. Elisabeth Gruber, Physikerin am Departement of Physics und Astronomy Aarhus Universitiy, wird über das ”Wunder des Sehens und der Fotosynthese oder wie Physik Licht in die Biloigie bringt” sprechen. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des Bildungsauschusses Algund statt.

Elisabeth Gruber stammt aus Meran, wo sie bereits 2006 nach ihrem Schulabschluss am Realgymnasium als eine der 10 besten Maturantinnen ausgezeichnet wurde. Danach begann sie ihr Physikstudium an der TU Wien. Ihre Diplomarbeit schrieb sie 2012 am Institut für Angewandte Physik über die Bündelung von Ionenstrahlen mittels Glaskapillaren. Am selben Institut begann sie sich dann mit hochgeladenen Ionen und deren Wechselwirkung mit Oberflächen zu beschäftigen. Dabei pflegte sie intensive Kontakte zu Forschungsgruppen im Ausland: Längere Forschungsaufenthalte verbrachte sie am Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf, am Schwerionenbeschleuniger in Caen, Frankreich, an der Universität Duisburg-Essen und an der Universität Bielefeld. Nach dem Abschluss ihres Doktoratsstudiums trat Elisabeth Gruber im September 2017 eine Postdoc-Stelle an der Universität Aarhus in Dänemark an. Für ihre Forschungstätigkeit wurde Elisabeth Gruber bereits mehrfach ausgezeichnet.

Zum Thema der  ”Science Night”

Das Leben auf unserer Erde, so wie wir es kennen, wäre ohne Fotosynthese nicht möglich und auch die große Bedeutung des Sehens ist wohl unumstritten. Schon im Kindesalter wird uns beigebracht, dass das Licht für beide Prozesse eine fundamentale Rolle spielt. Aber wie genau verwenden die PflanzenLicht, um aus Wasser und Kohlendioxid den notwendigen Zucker und Sauerstoff herzustellen? Und was steckt hinter dem Prinzip der Stäbchen und Zäpfchen auf unserer Netzhaut, die das Hell-, Dunkel- und Farbsehen ermöglichen? Die Antwort auf beide Fragen ist bei lichtabsorbierenden Farbstoffen, den sogenannten Chromophoren, zu finden. Diese Moleküle können Licht in einem bestimmten Wellenlängenbereich absorbieren und setzen so die lebenswichtigen Prozesse in Gang. In der Natur sind diese Chromophore in ein Geflecht aus Proteinen eingebettet. In unseren Laboratorien vereinfachen wir diese komplexen Systeme, indem wir die Chromophore von ihrer natürliche Umgebung isolieren und in die Gasphase bringen. Anstelle von Sonnenlicht bestrahlen wir diese Moleküle mit einem Laser bestimmter Wellenlänge und studieren so die intrinsischen, photophysikalischen Eigenschaften der Chromophore. Erst wenn wir die kleinsten Bauteile verstehen, können wir diese Schritt für Schritt vergrößern und die in der Natur vorkommenden Systeme nachbauen.

Seiten