TFO/RG-Schüler erfolgreich beim landesweiten „Politischen Quiz“

Martin Verdorfer, Leon Kofler und Julian Schwellensattl durften, nach einer schulinternen Auswahl am Realgymnasium/TFO, im Schuljahr 2017-18 am landesweiten Politischen Quiz teilnehmen. Dabei erzielten die Schüler der Technologischen Fachoberschule/Realgymnasium achtbare Erfolge.
Im Zuge des Wettbewerbes „Politisches Quiz“ mussten sich die drei Teilnehmer von der Technologischen Fachoberschule/Realgymnasium Meran mit anderen 40 Schülern aus ganz Südtirol messen. Dabei wurde ihr politisches Allgemeinwissen abgefragt – darunter auch die Rechte und Pflichten im demokratischen Rechtsstaat, die jüngere Geschichte des Landes Südtirol, die Institutionen der Europäischen Union, die internationalen Organisationen und die zwischenstaatlichen Bündnisse usw. Martin Verdorfer (2A) wurde dabei punktegleich Zweiter, Julian Schwellensattl (2C) sicherte sich den siebten Platz. Für ihre Leistung erhielten die Schüler, die von Prof. Helga Verena Linter vorbereitet worden sind, viel Applaus – und tolle Büchergutscheine.
 


Im Bild (von links): Prof. Helga Verena Linter mit den
TFO-Schülern Martin Verdorfer, Leon Kofler und Julian Schwellensattl.

 

Sara hervorragende Dritte bei den "Campionati studenteschi" in Palermo 

In einem hart umkämpften Finale startete, Sara Buglisi (3 A RG), an mit einem hohemTempo an die Spitze des Feldes.

Nach etwa zwei Runden Führungsarbeit musste sie die spätere Siegerin aus der Emilia Romagna ziehen lassen. Nun begann das spannende Duell um Platz 2, mit der Geherin aus dem Piemont. Bis zur vorletzten Runde konnte Sara mit einem atemberaubenden Tempo den 2. Platz verteidigen. Sara blieb ihrer Konkurrentin bis 100 Meter vor dem Ziel stets auf den Fersen.

Nach 3000 Metern überquerte sie die Ziellinie in einer Top Zeit von 14:36,57 Minuten. 

Sara kann stolz sein auf ihre hervorragende Leistung und sich über eine BRONZEMEDAILLIE freuen. (Text und Foto: Kurt Bauer)

Qualitätsmanagement gehört zu jeder guten Schule

Rosa Maria Niedermair und Ivan Stuppner stellten die Ergebnisse der externen Evaluation vor 

Man kann dazu stehen, wie man will: Qualitätsmanagement ist zwar ein Begriff aus der Welt der Wirtschaft, dahinter steckt aber nicht mehr, als der Vorsatz, immer wieder auch auch sein Auge auf das zu richten, was man so macht. Im Schulwesen hat sich der Begriff der partizipativen Evaluation durchgesetzt; in Unternehmen sprechen wir von Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung und -entwicklung. 
Interne Evaluation findet an unserer Schule schon seit langem statt. Prof. Florian Laner hat  als Koordinator deren Ergebnisse ausführlich dokumentiert. Eine gute interne Evaluationskultur bestätigten uns dann auch Rosa Maria Niedermair und Ivan Stuppner von der Evaluationsstelle des deutschen Bildungsressorts, die im Zeitraum von Juni 2017 bis Februar 2018 mit ihrem Team an unserer Schule eine sogenannte externe Evaluation durchgeführt haben. Deren Ergebnis bzw. der ausführliche Rückmeldebericht wurden kürzlich Eltern, Schülern und Lehrpersonen vorgestellt. 

Vorweg schnitten das Realgymnasium und die TFO erwartungsgemäß sehr gut ab, auch wenn in einigen Bereichen noch Entwicklungspotential besteht. Mehrere Phasen bestimmten den Evaluationsprozess mit zuerst einer ausführlichen Analyse der Dokumente, die die Schulleitung vorlegte. Es folgten im Herbst eine Online-Befragung von Eltern, Schülern und Lehrpersonen, Einzelinterviews mit Eltern und die Beobachtung von Unterrichtsstunden. Die Rücklaufquote der Online-Befragung bei den Schülern und Lehrpersonen belief sich auf mehr als 80 Prozent, bei den Eltern waren es knapp 40 Prozent. Auf eine Befragung von Lehrpersonen und Schülern wurde aufgrund der sehr guten internen Evaluation bzw. vorliegenden Datenlage verzichtet. Besonders positiv schneiden im Bericht Schulklima, Schulleitung, Schulsekretariate, Qualität des Unterrichts (insbesondere das digitale Lehren und Lernen), Berufs- und Studienmöglichkeiten sowie Ausstattung der Schule ab. Entwicklungspotential besteht noch, was die Transparenz der Bewertung, die Feedbackkultur im Unterricht, die individuelle Förderung und Einbindung der Schülerinteressen betrifft. Ganz konkret wurde der Wunsch nach einem Pausenhof, einer Mensa, einer besseren Verteilung von Leistungskontrollen und Hausaufgaben sowie eines lebensnäheren Unterricht genannt. Was die interne Evaluation betrifft, so sollte das Augenmerk vermehrt auch auf Wirkungsqualitäten gelegt werden. Gelobt wird der Dreijahresplan der Schule sowie der Informationsgehalt der zwei Homepages. 

Direktor Franz Josef Oberstaller bedankte sich beim Evaluations-Team für die gründliche Arbeit und den ausführlichen Bericht, der eine Orientierung für die zukünftige Arbeit darstellt. Die nächste externe Evaluation findet in 6 Jahren wieder statt. Der ausführliche Rückmeldebericht zur externen Evaluation  kann hier heruntergeladen werden.

Vize-Direktor Josef Prantl

Bericht über die externe Evaluation

 

Melanie Kiem gewinnt Chemieolympiade

Melanie Kiem (4C) vom Realgymnasium Meran hat die Südtiroler Chemieolympiade gewonnen und wird Ende Mai am österreichischen Bundeswettbewerb teilnehmen.  Magdalena Prantl (5A) konnte den zweiten Platz erreichen, Leo Christanell (5B) den siebten.

Die Vorjahressiegerin Melanie Kiem vom Meraner Realgymnasium „Albert Einstein“ setzte sich gegen die 18 Mitbewerber durch und vertritt somit Südtirol beim Bundeswettbewerb der Österreichischen Chemieolympiade vom 18. Mai bis zum 2. Juni in Baden (Niederösterreich).

Nach einem intensiven Kursjahr im Labor und auf der Schulbank haben sich 19 talentierte und motivierte Schüler aus sieben Südtiroler Oberschulen für den Landeswettbewerb der Chemieolympiade in Südtirol qualifiziert. Vor dem Landeswettbewerb wurden zudem in einem Spezialtraining von der Landeskoordinatorin und Kursleitern noch besondere Themen vertieft, die in schulinternen Kursen eher selten behandelt werden. Auch heuer übernahm Frau Professor Ina Schenk die Vorbereitung der jungen Chemiker.

Mali Lošinj - unsere meeresbiologische Woche

Die Klassen 3E und 3C fuhren am 6. Mai gemeinsam nach Mali Lošinj, um dort an der Meeresschule ein meeresbiologisches Praktikum zu absolvieren. Die vier Praktikumstage erwiesen sich von Anfang an als sehr informativ und vielfältig. Jeder Tag war einem anderen meeresbiologischen Thema gewidmet: den Felsküsten und ihrer Flora und Fauna, der vagilen und sessilen Fauna im Meer, den Seegraswiesen (die wichtigsten Primärproduzenten der Küstengewässer), der Fischfauna und den damit verbundenen ökologischen Problematiken und schließlich den Meeressäugern. Jede dieser Einheiten wurde zuerst besprochen, und danach begaben sich die Schülerinnen und Schüler ins Wasser. Ausgerüstet mit Neoprenanzügen, Taucherbrillen und Schnorchel, Gurkengläsern und Keschern sammelten wir Belegexemplare der Flora und Fauna, die dann nach den Tauchgängen untersucht und bestimmt wurden. Im Rahmen interessanter Vorträge vertieften wir unser meeresbiologisches Wissen und konnten auch sehr viel praktisch arbeiten, da viele Unterrichtsmaterialien und Binokulare zur Verfügung standen, um die meist sehr kleinen Meeresbewohner zu beobachten und zu zeichnen.

Wir hatten auch genug Zeit, um uns von der “Arbeit” zu erholen. Nach dem Unterricht gingen wir schwimmen, spielten Volleyball oder saßen einfach auf den Klippen am Meer zusammen und hatten Spaß. An zwei Abenden besuchte die Gruppe den nahegelegenen Ort Mali Lošinj, um dort ein Eis zu essen und um das malerische Dorf zu erkunden.

Der krönende Abschluss am letzten Tag der Exkursion war die Bootsfahrt nach Ilovik, die Blumeninsel. Schon die Bootsfahrt dorthin gestaltete sich abenteuerlich, als unser Boot auf einmal von einer Tümmlerschule mit zahlreichen Muttertieren, Kälbern und einzelnen Tieren umgeben war, die uns einige Zeit mit ihren spektakulären Sprüngen unterhielten. Für viele von uns, die vorher noch nie Meeressäuger gesehen hatten, war dies ein unvergessliches Erlebnis. Auf der Blumeninsel unternahmen wir einen interessanten Spaziergang quer durch die Insel und blieben dann einige Zeit am Strand, um dort etwas über die Mittelmeerflora zu erfahren und um zu baden.

Nach dem Mittagessen besuchten wir den Ort Veli Losinj und das dortige Meeressäuger-Zentrum.

Die meeresbiologische Exkursion war eine sehr interessante und abwechslungsreiche Woche. Wir haben viel über das Mittelmeer, seine Geschichte und seine Bewohner, aber auch über die Gefahren, denen es durch den Menschen ausgesetzt ist, erfahren. Diese Woche war aber auch eine wunderbare Gelegenheit, uns noch besser kennenzulernen, und schon deshalb hat sich die Fahrt sehr gelohnt. (Jasari Nazmi/Gabriel Platzgummer)

        

Datenschutzgrundverordnung (GDPR)

Ab 25. Mai 2018 gilt auch in Italien die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union (EU). Ziel der DSGVO ist zunächst ein weitestgehend einheitliches Datenschutzrecht innerhalb der EU. Darin sollen vor allem die Rechte und Kontrollmöglichkeiten derjenigen gestärkt werden, deren personenbezogene Daten verarbeitet werden (Betroffene). Personenbezogene Daten sollen dadurch stärker geschützt werden, gleichzeitig soll aber auch ihr freier Verkehr besser gewährleistet werden.

Das vom Gesetz vorgesehene Dokument unserer Schule finden Sie hier:

Sara Buglisi bei den italienischen Schulmeisterschaften der Leichtathletik in Palermo 

Am Freitag um 14.30 startet Sara zur Mission, Medaillienjagd im 3000 Meter Gehen Finale. Angereist mit einem hervorragendem 2. Platz vom internationalen Brixia Meeting am letzten Wochenende, sind wir zuversichtlich, dass Sara am Freitag eine Top Leistung bringen kann

Die Schulgemeinschaft drückt dir die Daumen. Viel Glück Sara!

(Text und Foto: Kurt Bauer)

Europa ist Hoffnung, Frieden und Freiheit

EUROPATAG: „Erneuerbare Energien sind unsere Zukunft“ – Schulzentrum feiert Europatag

Ganz im Zeichen eines verantwortungsvollen Umgangs mit unseren Ressourcen stand der heurige Europatag der Schulen im Schulzentrum von Meran. Experten aus Politik und Wirtschaft referierten zum Thema „Energie bewegt Europa“ und Schülervertreter der fünf deutsch- und italienischsprachigen Schulen tauschten sich in Kleingruppen aus.

Es war dies die fünfte Auflage des schul- und sprachgruppenübergreifenden Projekts, das unter Federführung von Direktor Franz Josef Oberstaller alle fünf Schulen im Meraner Schulzentrum im Rahmen des Europatages zusammenführte. Für Bürgermeister Paul Rösch eine der wertvollsten Initiativen in der Stadt, die den europäischen Gedanken im Kleinen erlebbar mache.  Ihre Wertschätzung erwiesen den Schulgemeinschaften auch Landesrat Philipp Achammer und die Schulamtsleiterinnen Sigrun Falkensteiner und  Nicoletta Minnei. „Europa ist unsere Hoffnung, dass wir die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen“, legte die neue Schulamtsleiterin den Schülern der Mittel-, Ober- und Berufsschulen ans Herz.

Die heurige Tagung stand unter dem Motto „Energie für Europa“. Madeleine Rohrer stellte die Klimagemeinde Meran vor. Die Themen Klimawandel und Ressourcenverbrauch seien in letzter Zeit  im Bewusstsein der Menschen in den  Hintergrund gerückt, bedauerte die Umweltstadträtin und motivierte dazu, im täglichen Energieverbrauch verantwortungsvoller umzugehen, „sonst werden Tropennächte und Wasserknappheit bei uns im Sommer zur Normalität“, so Rohrer. Bruno Montali zeigte an konkreten Beispielen auf, wie die Stadt bei den öffentlichen Gebäuden, der Straßenbeleuchtung und Mobilität Energiesparmaßnahmen umsetze. Der bevorstehende Umbau der Meraner Mittelschule „Carl Wolf“  werde den 1970er Bau vom Klimahaus E  zum Klimahaus Gold machen.  Die neuen LED-Straßenlampen würden nicht nur um 80 Prozent Energie einsparen, sondern auch die Lichtverschmutzung deutlich reduzieren, erklärte Merans Energiemanager. Dass einzig erneuerbare Energieträger Zukunft hätten, verwies Alex Winkler. „Klima- und Energiewandel sind nur über nachhaltige Energieträger möglich“, sagte der Unternehmer. Italien und Südtirol stünden diesbezüglich gar nicht so schlecht da, zeigte Winkler auf. Die „Smart Grid“, gemeint ist die intelligente Steuerung des Energieverbrauchs, sei im Vergleich zum Ausland fortgeschritten. Ein Plädoyer auf nachhaltige Energieträger hielt auch der Vizepräsident von Legambiente Italien. Es sollte  uns zum Nachdenken bringen, wenn gerade China weltweit am meisten auf erneuerbare Energieträger setze, sagte Edoardo Zanchini. Neue Energie für Europa im übertragenen Sinn forderte Oskar Peterlini. Wir müssten die sozialen und demokratischen Werte der Union hochhalten und verteidigen, warnte der ehemalige Senator vor den neonationalen und autoritären Tendenzen in einigen Unionsstaaten.

Im zweiten Teil des Schulvormittags standen Gruppenarbeiten im Vordergrund. Die Schülervertreter der deutsch- und italienischsprachigen Schulen tauschten sich in Kleingruppen aus. Um die Energie, die in jedem Menschen steckt,  ging es beim Kreativ- Workshop mit Lino Cacciapaglia, während Walter Bernard in die Weltsprache Esperanto einführte. Zum Abschluss gab es für alle einen gemeinsamen Imbiss im Innenhof des Realgymnasiums und der Technologischen Fachoberschule. (Text und Fotos: Josef Prantl)

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