Vorträge/Events

Der Spirale der Armut ein Ende setzen. „Operation Daywork“ - Gästebesuch von den Kapverden

Die Kapverden sind eine Inselgruppe im Atlantik vor der Westküste Afrikas. Kriminalität, Korruption und große Armut prägen den afrikanischen Inselstaat. Kürzlich besuchten Luca und Michel von der „Associacao Pilorrinhu“ unsere Schule und erzählten vom Alltag auf den Kapverden.

Der Gästebesuch gehört zur Sensibilisierungskampagne von Operation Daywork. Das landesweite Schülerprojekt unterstützt jedes Jahr ein Projekt, heuer auf den Kapverden. Am Aktionstag, heuer am 28. April, tauschen Oberschüler/innen die Schulbank mit einer Arbeitsstelle. Was sie an diesem Tag verdienen, spenden sie Operation Daywork. Im letzten Jahr waren dies fast 17.000 Euro, wie Lisa von OD den interessierten TFO- und RG-Schülern mitteilte. Die heurigen Spenden kommen einem Jugend- und Sozialzentrum auf den Kapverden zugute. Die „Associacao Pilorinhu“ kümmert sich vor allem um verwahrloste Kinder und Jugendliche in Praia auf der Hauptinsel Santiago. „Wir organisieren warmes Essen, eine Schlafmöglichkeit, ein Freizeit- und Kulturprogramm“, erklärten die zwei Mitarbeiter Luca und Michel auf Portugiesisch. In einem kurzen szenischen Spiel stellten sie die Geschichte des Inselstaates vor, von den Ursprüngen über die portugiesische Kolonisation bis zur Unabhängigkeit vor 40 Jahren. Die Dolmetscherin Caroline Kuen Belasi übesetzte im anschließenden Gespräch mit den Schülern die zahlreichen Fragen, darunter warum die Armut so schwer zu stoppen ist. Ein Hauptproblem sei die korrupte Regierung, erklärte Luca. Die Armut führe laut Michel in eine Spirale der Kriminalität, aus der es nur schwer zu entkommen sei.

Abschließend erklärte Lisa den Schülern, was zu tun sei, wenn jemand am heurigen Aktionstag mitmachen möchte. Auf der Homepage von OD gibt es alle wichtigen Hinweise und Infos. (Text und Foto: Josef Prantl)

SH informiert unsere Maturanten über Hochschulstudium

Auch heuer war die Südtiroler Hochschülerschaft (SH) wieder zu Gast an unserer Schule und informierte die Abschlussklassen über ein Hochschulstudium in Europa sowie die Aufgaben der Studentenvereinigung. Die SH vertrete, wie Stefan Illmer erklärte, die Interessen der Südtiroler Studenten seit 1955. Der Hauptsitz der SH befindet sich in Bozen in der Kapuzinergasse. Zweigstellen, sogenannte „Buden“, gibt es in Innsbruck, Wien, Graz, Salzburg, Bologna und Trient. Hier können Mitglieder auch übernachten, wenn sie sich z.B. in einer Stadt umsehen möchten. Neben Lobbyarbeit für die Studierenden bietet die SH Beratung in fast allen Fragen zum Studium an (Stipendien, Studientitelanerkennung, Einschreibungen, Vorbereitungskurse…).

Das klassische Hochschulstudium in Europa baut auf einem dreistufigen Modell auf: Auf ein dreijähriges Grundstudium (=Bachelor) schließt eine zweijährige Spezialisierung an (Master). Die dritte Stufe ist das 3-bis 5-jähriges PhD-Studium, eine Art wissenschaftliches Doktorat. Anders aufgebaut sind die Studien in Medizin, Pharmazie, Architektur, Rechtswissenschaften, Lehramt. Damit die Vergleichbarkeit in Europa gewährleistet ist, werden sogenannte ECTS-Punkte vergeben. Ein Bachelorstudium z.B. setzt sich aus 180 ECTS-Punkten zusammen, in einem Studienjahr sollte man daher rund 60 ECTS-Punkte erreichen. 1 ECTS-Punkt bedeute ca. 25 Stunden Arbeitsaufwand, erklärte Illmer den Schülern.

Neben einem klassischen Hochschulstudium bietet sich auch ein Ausbildung an einer Fachhochschule (nur in Deutschland und Österreich, stark praxisorientiert, recht verschult, nicht immer in Italien anerkannt) oder ein Studium an einer Kunstakademie an. In Südtirol kann man an einer der fünf Fakultäten der Uni Bozen studieren; außerdem gibt es noch die „Claudiana“, die Philosophisch-Theologische Hochschule in Brixen und das Musikkonservatorium in Bozen.

Illmer informierte auch über die Studienbeihilfen, die von 1400 Euro bis maximal 5800 Euro im Jahr reichen. Ein Studienjahr an einer öffentlichen Hochschule kostet zwischen 6000 Euro bis 10.000 Euro (Miete, Verpflegung, Spesen…). Illmer wies auch darauf hin, dass für einige Studien bereits innerhalb März eine Voranmeldung online notwendig ist. Für begehrte Studiengänge sind Aufnahmetests vorgesehen. Er legte den Schülern nahe, sich rechtzeitig zu informieren und nicht erst im letzten Augenblick an das Studium zu denken. Erstinformationen gibt es unter folgenden Internetportalen: www.unversitaly.it (für ein Studium in Italien), www.studienwahl.at (für ein Studium in Österreich), www.studieren.de (für ein Studium in Deutschland). (Text und Foto: Josef Prantl)

LA GUARDIA DI FINANZA CON LE 4° CLASSI

Il giorno 16 marzo 2017 si è svolto il consueto incontro, ormai giunto alla decima edizione, tra le quarte classi della nostra scuola e i rappresentanti della Guardia di Finanza.

Il Capitano Domenico D'Angeli, comandante della Compagnia di Merano, con l'ausilio di interessanti filmati e il contributo di diversi collaboratori dei vari reparti, ha illustrato agli studenti i diversi compiti della Guardia di Finanza, sottolineando l'importanza della lotta all'evasione fiscale, alla contraffazione e soprattutto allo spaccio di sostanze stupefacenti. Proprio quest'ultimo aspetto ricopre un ruolo importantissimo nella lotta alla criminalità organizzata.

Dopo l'aspetto teorico si è passati alla dimostrazione pratica della lotta allo spaccio di stupefacenti con l'impiego di Flash, un Rotweiler sequestrato da cucciolo durante un'operazione della GdF e addestrato come cane antidroga. Con gran stupore delle alunne e degli alunni presenti il cane si è avvicinato a diversi insegnanti, che si erano resi disponibili per la dimostrazione, e senza la minima esitazione ha immediatamente individuato l'insegnante a cui era stata precedente consegnata un'esca dal conduttore del cane.

Il Capitano ha sfatato la leggenda metropolitana secondo la quale i cani antidroga vengono drogati e ha spiegato che la ricerca di droga, di denaro contante o di sopravvissuti sotto le macerie o le valanghe per i cani altro non è che un gioco fatto con il suo conduttore per ottenere la sua ricompensa, una pallina o un manicotto di stoffa.

A conclusione dell'incontro diversi alunni si sono trattenuti nell'aula polifunzionale per porre domande ai rappresentanti dei diversi reparti. Molto successo hanno riscosso il rappresentante del soccorso alpino e il pilota di elicotteri. (Testo e foto: Gianluigi Di Gennaro)

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