Projekte/Lehrausflüge/Lehrausgänge/Lehrfahrten

The 4C visits the Brunnenburg

On March 13 the class 4C visited the Brunnenburg in Dorf Tirol. The Brunnenburg is an agricultural museum and the residence of Mary de Rachewiltz, the daughter of Ezra Pound. Ezra Pound is one of the most prominent American poets of the 20th century and his works include "Ripostes"(1912), "Hugh Selwyn Mauberley" (1920) and the "Cantos" (1917-1969),  which were partly written in the Brunnenburg.We have read a few of his beautiful poems such as "In a Station of the Metro" and "The Garden" during our English lessons with Mrs. Holzner.
When we arrived at the Brunnenburg, Michael de Rachewiltz, the grandchild of Mary, kindly welcomed us and led us to some American students of ecological studies, who we would get to know more closely on that day and who are going to stay there together with two of their University professors for a whole semester. Firstly he introduced himself and the Brunnenburg, talking about when the castle was originally built and then rebuilt around 1900. Afterwards we split up into five groups and started doing some tasks together with the American students. We introduced ourselves and then we answered different questions about Ezra Pound. After all the group work was finished, the students showed us the Brunnenburg and its most astounding places, such as the castle tower, from which we could admire the beautiful view over Merano in more detail. After that we all came together in the "Ezra Pound room" to meet up with Mary de Rachewiltz. She turned out to be a very charming lady and she told us some interesting and personal facts about her father and her own life. Later she even read out one of Ezra Pound's cantos to us before we had the possibility to read out some of our self-made Haikus (a type of poem) to her ourselves. They all liked our poems very much and Mary de Rachewiltz encouraged us to carry on writing poetry. At approximately 12:00 pm we set off to Merano or, to be more precise, back to school.

It truly was an amazing and unique experience and it was just a great opportunity that we had the chance to read our own poems to Mary de Rachewiltz. It was really interesting to listen to her stories and to hear her speaking three different languages so well even though she spoke English most of the time.
(By Chiara Salvà, Clemens von Musil, Fabian Schmidt, Jakob Unterthurner)

Mit der 2B im Muse (Trient)

Am 13. März fuhr die Klasse 2B in Begleitung von Prof. Piscitelli und Prof. Dalbosco nach Trient und beschäftigte sich im MUSE mit der alpinen Tierwelt und den verschiedenen Überlebensstrategien im Winter.

Dabei konnten die Schüler ihre Kenntnisse erweitern und unter Beweis stellen. Die Leiterin des Workshops führte durch verschiedene Aspekte des alpinen Lebensraums und besprach mit den Schülern und Schülerinnen kontroverse Themen wie die Rückkehr der Wölfe und Bären. 

Da die Leiterin Italienisch sprach, konnten die Schüler mit Hilfe der Begleiter ihren Wortschatz erweitern.

Anschließend besichtigten die Schüler die Ausstellungen im MUSE und gingen durch das tropische Gewächshaus. Die Schüler und Schülerinnen arbeiteten aktiv mit und freuten sich anschließend auf das Mittagessen in der Altstadt. (Text und Fotos: Marco Dalbosco)

Black Mirror am RG-Meran

Eine Kunstaktion der Klasse 2A am Tag der offenen Tür

Die Performance „Black Mirror“ thematisierte  die mögliche Auswirkung der Smartphones auf unser soziales Leben. 

Wie auch in der gleichnamigen britischen Science- Fiction-Serie ging es um die Art, „wie wir alle leben und wir innerhalb von 10 Minuten leben könnten, wenn wir ungeschickt wären.“ ( Charlie Brooker, Produzent von Black Mirror)

(Text und Fotos: Anushka Prossliner)

„Der Geist muss uns zusammenhalten, nicht die Uniformität“

Vereinigte Bühnen Bozen luden zum Dokutheaterprojekt über Minderheiten in Europa

Zu einem besonderen Theaterprojekt luden die Vereinigten Bühnen Bozen. Unter dem vielversprechenden Titel „Wir.Heute!Morgen!Europa“ beleuchtet das heurige größte Südtiroler Theaterprojekt auf kreative Weise die Situation der Minderheiten in der Europäischen Union. Zehn Vertreter von Minderheiten berichteten von ihrem Alltag, den Rechten und dem Schutz, aber auch von Unterdrückung und Rechtlosigkeit in den verschiedenen Staaten der Union.

Eines wurde bald schon klar: Südtirols Autonomie ist vorbildlich. Das ergab auch das Ergebnis der Online-Befragungen, die während der Aufführung unter den rund 500 Schülern aus allen Landesteilen, darunter auch Klassen der TFO und des Realgymnasiums, durchgeführt wurden. Zur Doppelpass-Forderung nahm die Mehrheit der Jugendlichen eine kritische Haltung ein, ablehnend stehen sie zur Frage nach der Selbstbestimmung. Hingegen begrüßen würden sehr viele eine mehrsprachige Schule in Südtirol. So lauteten einige der überraschenden Ergebnisse der Abstimmungen, die die zweieinhalb Stunden des Doku-Theaterprojekts immer wieder kurzweilig unterbrachen.

Die Theatermacher von „Wir.Heute!Morgen!Europa“ hatten zu ihrem Stück zehn Vertreter aus Minderheitengebieten eingeladen, die unter der Moderation vom Markus Warasin, Mitglied des Kabinetts des EU-Parlamentspräsidenten, und der Wiener Puppenspielerin Manuela Linshalm vor das Publikum traten und ihre besondere Situation schilderten. „Gibt es heute noch ein reine Identität?“, stellte Danielle Lindholm von den Aland-Inseln in den Raum und sprach damit das Hauptthema an: die Gefahr einer Rückkehr zum Nationalismus mit all seinen Auswirkungen, der in Europa und auch im EU-Parlament immer mehr spürbar ist. „Wir fordern einen Kurswechsel: Die Minderheiten bereichern die Heimat und stellen keine Gefahr für einen Staat dar“, betonte der Politologe Johan Häggman. Pfarrer Romano Michelotti aus Friaul ging noch weiter: „Der Geist muss uns zusammenhalten, nicht die Uniformität. Die Uniformität ist eine Verarmung.“ Die gemeinsame Identität der Bürgerinnen und Bürger aus allen Mitgliedsstaaten sei die europäische, unterstrich Graziano Halilovic, Vertreter der Roma-Minderheit. Immer wieder wurde auch an den Grundgedanken der Gründerväter erinnert, dass der Nationalismus an seiner Wurzel besiegt werden müsse. „Das Friedensprojekt der EU ist im Kern ein Projekt zur Überwindung der Nationalstaaten“,  wurde der Schriftsteller Robert Manesse zitiert. (Text und Foto: Josef Prantl)

Vom Wert der Weltoffenheit und Vielfalt 

Lionello Bertoldi und Oskar Peterlini  mahnen zu Wachsamkeit und Toleranz

Was vor 60 Jahren nach zwei grausamen Weltkriegen  in der Verfassung festgeschrieben wurde, seien nicht „gedankenlos dahin geschriebene schöne Worte“, sagte Lionello Bertoldi.  „Die Grundwerte, die hier ausformuliert wurden, sind unser Fundament“, erinnerte der ehemalige Senator und Ehrenvorsitzende der Partisanenvereinigung ANPI gemeinsam mit Ex-Senator Oskar Peterlini Schüler der Abschlussklassen im Rahmen einer Filmvorführung zu den „Bombenjahren“  kürzlich an unserer Schule.

Autoritäre Regimes, Diktaturen und gelenkte Demokratien seien im Aufstieg begriffen. Hinzu komme, dass neue Realitäten wie Big Data ebenfalls dazu beitragen, die Freiheiten des Individuums zu unterlaufen. „Ein freies und selbstbestimmtes Leben für alle erreichen wir nur in einer starken und gerechten Gemeinschaft“, sagte Peterlini.  Ob Arm oder Reich, Einheimischer oder Migrant: Jeder Mensch verdiene ein würdevolles Leben.
 
Die jüngste Geschichte Südtirols sollte uns sensibel machen für Ungerechtigkeit und Leid, das Schwächeren zugefügt wird, betonten die zwei ehemaligen Senatoren. Für Südtirol gab es nach dem Krieg zwei Möglichkeiten: den Weg der Gewalt einzuschlagen, der in Chaos, Terror und Leid führt oder über Dialog und Kompromiss aus der Verschiedenheit der Kulturen einen Reichtum zu machen. Der Film „Malgrado le Bombe“ blickt auf die Jahre der Attentate zurück und lässt Historiker und Zeitzeugen dazu Stellung nehmen. „Bleibt wachsam“, sagte Bertoldi in Hinblick auf den erstarkten Nationalismus und Fremdenhass in Europa. „Eure Aufgabe ist es, die Heimat Europa zu schaffen“, ermunterte er die Schüler. Begleitet wurden Lionello Bertoldi und Oskar Peterlini vom Regisseur und Historiker Franz Oberkofler. (Text und Fotos: Josef Prantl)

„Memorial Day“ für die 1. Klassen in Zusammenarbeit mit der Young Caritas

„Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“

 

Zum internationalen Gedenktag „Memorial Day“, den wir an unserer Schule nun schon seit mehr als zehn Jahren  mit einem aktuellen Themenschwerpunkt begehen, laden wir heuer alle 1. Klassen ein. Für den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust haben wir in Zusammenarbeit mit der Young Caritas fünf Workshops vorbereit. Klassenübergreifend werden sich die Schüler/innen des Realgymnasiums und der Technologischen Fachoberschule mit den Themen Lebensmittelverschwendung, soziale und ökologische Probleme bei der Produktion von Handys, Illegalität, Vorurteile und Gewalt auseinandersetzten.  Wir begehen den heurigen Memorial Day am Freitag, 26. Jänner  von  10.35 bis 13.05 Uhr. Treffpunkt ist der Mehrzwecksaal. Nach einer Einführung werden die Schüler/innen im Anschluss in einem der fünf Workshops in den zugewiesenen Räumen bis 12.30 Uhr zu arbeiten. Zum Abschluss treffen wir uns alle wieder im MZS zum Abschluss und Gedankenaustausch. Jeder Workshop stellt dann auch seine Ergebnisse kurz vor. (Josef Prantl)

Hier kannst du die PowerPoint zum Thema herunterladen.

 

Fotoausstellung - Erzählen mit der Kamera

Am Mittwoch, 17. Januar, bei der Pause wurde die Fotoausstellung zum letztjährigen Projekt mit dem Mailänder Fotografen Pino Ninfa offiziell eröffnet.
Das Projekt war schulübergreifend und umfasste in mehreren Treffen Vorträge des Fotografen an unserer Schule und ein Workshop in zwei Teilen zum Thema "Erzählen mit der Kamera" mit Schülerinnen und Schülern der Gandhi-Schule und unserer Schule.
Einige Fotos des Projekts - teils andere wie die an der Schule gezeigten - sind derzeit auch auf den Plakatwänden in Merans Straßen zu sehen (im Rahmen von 700 Jahre Meran).
Koordiniert wurde das Projekt von Ewald Kontschieder und Lidia Fallai ("Gandhi"), getragen von unserer Schulbibliothek und finanziert von unserer Schule. (Ewald Kontschieder)

Oberschüler unterrichten Mittelschüler

Am 22. November 2017  luden wir, die Klasse 1DNW 17/18, die 1E  der Mittelschule Wenter zwei Stunden in unsere Schule ein, da wir ihnen das Mikroskopieren beibringen und neue Methoden ausprobieren wollten.

Wir bereiteten die Materialien, die wir für die Versuche brauchten, schon vor. Am Anfang erklärten wir noch einmal kurz den Aufbau eines Durchlichtmikroskopes und zeigten unseren Gästen, wie man die Schärfe einstellt und den Kondensor anpassen kann. Später erklärten wir den Mittelschülern, was sie damit mikroskopieren können, z.B. Zwiebel- und Leberzellen, Algen und Einzeller aus dem Schulteich oder ihre eigenen Zellen. Sie durften alles selbst ausprobieren. Da wir verschiedene Stationen vorbereitet hatten, wechselten wir einmal die Gruppe, sodass jeder zwei verschiedene Stationen und Methoden ausprobieren konnte.

Am Ende zeichneten sie noch das auf, was sie sehen konnten, und gaben es ihrer Professorin für Naturwissenschaften.

Nach dem Versuch bekamen wir von den Mittelschülern viele kleine Briefchen und Dankesschreiben. Unserer Klasse hat dieses Experiment mit Mittelschülern zu arbeiten sehr gut gefallen und wir können es uns sehr gut vorstellen es zu wiederholen.  (Nina Treuz und Maria Elsler)

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